Weblog-Buch

Welches Weblog-Buch ist eigentlich zu empfehlen? Guten Ge-Wissens? Und welches ist Müll?
Ist überhaupt eines zu empfehlen?
Hat niemand Interesse ein Weblog-Buch in Deutschland zu schreiben / verlegen / verkaufen?

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16 Kommentare

  1. genau das ist wohl da Problem. Ein Buch für Anfänger wäre wohl nciht das, was für „uns“ interessant ist und eins für Fortgeschrittene würde eine zu geringe Anzahl Menschen ansprechen.
    Aber ist nicht eigentlich das Bloghaus schon ein immer aktuelles online-buch? über welchen inhalt denkst du denn genau nach? Passt das nicht in eine bloghaus-kategorie?

  2. wie alle hab ich das in irgendeiner form auch schonmal überlegt, kenne aber keines der englischsprachigen bücher.

    ansätze zum schreiben für newbies gabs ja schon im bloghaus (siehe die technik-abteilung).

    mich persönlich interessieren auch eher die über-den-tellerrand-schau-geschichten. ohne dass man aus weblogs jetzt die große technische revolution machen sollte.

    themen, die mich z. b. interessieren (können hier mal ja locker sammeln):

    – internethumor (blödes wort, ich weiß) was wird übers massive linken gehypt, welche „modelle“ haben gute chancen (z. b. verniedlichungsstrategien: lego, barbie)

    – warum funktionieren kollaborative weblogs nicht oder können sie doch funktionieren?

    – der weblogger zwischen distinktion und community (das habe ich jetzt mal absichtlich beschissen formuliert, aber mich wundern immer mehr die ganzen verrenkungen darum)

    gibt wahrscheinlich noch mehr, aber das mal nach 30sec brainstorming

  3. Nennt mich einen grenzenlosen Optimisten, aber ich finde, wer es nicht versucht, wird es auch bestimmt nicht schaffen.

    * Zur Abstimmung und redaktionellen Diskussion könnte man vielleicht eine Mailingliste einrichten

    * man muss ja nicht sofort entscheiden, ob man das Buch nun wirklich schreibt, dies sollte man erst an einem bestimmten Punkt der Diskussion entscheiden

    * wenn man keinen Verlag findet gibt es ja auch noch Book-On-Demand-Services

    * es gibt genug Bücher, in denen mehrere Autoren einzelne Kapitel verfassen, die sind deswegen nicht schlecht, oder.

    * also ich fänd's wirklich sehr interessant, spannend, aufregend, anregend …

  4. Ein Gemeinschaftswerk wäre doch das idealste. An den meisten Artikeln und Büchern wird doch gerade bemängelt, dass sie nicht weit genug blicken und zu subjektiv sind … Wir könnten ja mal ein wiki einrichten und sowas versuchen?!

  5. Alle Bücher zum Thema Weblog kannst du vergessen. Die meisten Bücher habe ich zwar (wegen der DA) in der Hand gehabt, aber selten etwas lesenswertes gefunden.

    Buch schreiben? Lieber nicht: für die 100 Seiten meiner DA habe ich knapp 4 Monate gebraucht. Was allerdings daran liegen dürfte, dass ich kein begnadeter Schreiber bin.

    Und ausserdem: wer sollte das Buch lesen? Es gibt allein schon mehr Goldfisch-Züchter als Blogger…

  6. Ein Gemeinschaftswerk stelle ich mir irgendwie schwierig vor. Wer darf am Buch mitschreiben? Und wer bestimmt die Autoren?

    Ansonsten schließe ich mich (fast) allen Punkten von Nico an. Spannend und anregend wäre es bestimmt…

  7. Es ginge nicht um den Faktor Zeit. Es ginge auch nicht darum das Ding per Verlag zu veröffentlichen (selbst wenn, in den USA machen es auch einige Verlage, ich denke es ist nur eine Frage der Zeit bis es hierzulande einer wagt, Bücher über Homepage-Bau und PHP gehen ja auch über den Ladentisch).
    Es ginge darum ein „Nachschlagwerk“ zu generieren.

    Weshalb meine Frage bezüglich eines Buches eigentlich aufkam, war, ob es evt. eine Buchempfehlung gibt, die einem Interessierten (z.b. einem Geschäftsführer aber auch einer Privatperson) evt. den Einstieg erleichtern würde.

  8. >Weshalb meine Frage bezüglich >eines Buches eigentlich aufkam…

    Nö, so ein Buch gibt es nicht. Vielleicht ab März 2003, wenn ich meine DA veröffentlichen muss. Allerdings bin ich eher skeptisch, dass dies eine „Buchempfehlung“ sein könnte.

  9. Ich kann tzwaen nur zustimmen: Die Bücher sind alle … bescheiden. Zumindest richten sie sich zumeist an blutige Anfänger (was ist ein Blog, wie richte ich es mit Blogger, MT oder xyz ein, wie nutzt man überschriften richtig, wie ein kommentarsystem, welche spielereien gibt es sonst für mein Blog) oder beschreiben das Phänomen auch eher abstraktem Level.

    Was das Bücherschreiben betrifft, so habe ich ja ein wenig Erfahrung und mir die Frage auch schon mal gestellt. Aber die Zielgruppe ist wirklich ziemlich klein und heterogen. Zudem ist der Buchmarkt am Boden – Geschäft würde das keines, vermutlich hätte man sogar Schwierigkeiten, einen Verlag vom Thema zu überzeugen, aber die Arbeit bleibt immer zu tun.

    Gemeinschaftswerk: Wäre ich skeptisch – die Arbeit wird durch den zusätzlichen Koordinationsaufwand eher mehr, sonst schreiben alle das Gleiche. Zudem wollen alle in irgendeiner Form am Gewinn (hehe) beteiligt sein. Und mal ehrlich: wer liest schon wirklich gerne „Sammelbände“?

    Die eigentliche Frage aber würde lauten: Was wäre unser Thema, unsere Zielgruppe? Ein Buch zu schreiben, dass „gestandene Blogger“ ebenso anspricht wie „Neulinge“, das der privaten Nutzung ebenso Raum gibt wie den Business-Anwendungen … da würde jeder Verlag einen erst mal wieder nach Hause schicken. Und auch die Leser würden es nicht kaufen („Mich interessieren da eh nur 40 Seiten von den 300.“).
    Und da sind wir dann bei dem Problem der weiblichen Goldfischzüchter über 50 im Saarland *gg*

    Just my 0.02 ?…

  10. Es geht nicht darum wer schreiben _darf_ sondern wer _will_, erst dann geht es um darf ;o)

    Ich richte am Donnerstag erstmal eine Mailingliste ein (jetzt ist es zu spät, ich bin zu müde). Wir werden dann sehen, wohin sich das Ganze entwickelt, ok?

  11. >Es geht nicht darum wer
    >schreiben darf sondern wer
    >will, erst dann geht es um
    >darf ;o)

    Ich glaube, es ist schon wirklich sehr spät. Die Logik hinter dem Satz verstehe ich nämlich nicht. Aber egal…

  12. Es gibt ein gutes Buch: „essential Blogging“ von O'Reilly es behandelt MT, Blogger und Radio-Userland und man bessert seine Englisch-Kenntnisse (jedenfalls die Lesekenntnisse)auf. Es ist nicht ganz billig -> ? 34,-.
    Aber was natürlich fehlt sind so Systeme wie antville und SunLog, weil es nur für den englisch-sprachigen Raum gedacht ist.

    Mein Tip: Mit den Betreibern der deutschen (deutsch-sprachigen) Systeme sprechen und eine sinnvolle Ergänzung zum O'Reilly Buch schreiben.

    Was ebenfalls fehlt ist so eine grundsätzliche Aufklärung über die Rechte und Pflichten, die mit dem Weblog verknüpft sind:
    Impressum, Disklaimer, Bilder von andreren Seiten, Schlagzeilen kopieren erlaubt?, Zitat-Recht, Datenschutz…etc.
    (Ich denke das kann auch schnell ausufern…)

    Und schließlich ein Kapitel: Wie man etwas für das Netz schreibt. Also Tipps aus den Berichen Design und Journalismus…

  13. Stimmt schon, wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Darum besucht mich mal und vergißt nicht, mein Gästebuch würde sich über Eure Anwesenheit auch freuen. Alles Gute weiterhin und einen schönen Tag noch, Ouendy

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