Glaube, Hoffnung, Liebe

Ich will ja kein Pessimist sein und Gott bewahre, dass es soweit kommt, aber seien wir doch mal ehrlich! Wer angesichts eines solchen Satzes: Die Vereinigten Staaten von Amerika haben die souveräne Autorität, Gewalt anzuwenden um ihre eigene nationale Sicherheit zu gewährleisten, noch immer an eine friedliche Lösung des „Irak Problems“ glaubt, der glaubt auch noch an die Zahnfee …
Traurig auch zu sehen, dass viele Staaten gern etwas tun _würden_ aber einfach nicht _können_, allein der wirtschaftlichen Unmöglichkeit und Konsequenz wegen.
Traurig eigentlich, dass wir Anfang des 21sten Jahrhunderts noch immer da stehen, wo wir 1918 auch standen.

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5 Kommentare

  1. Naja, ich würde sagen, wir haben uns seit 1492 kaum weiter entwickelt, bis auf etwas, wir dürfen vor das Wort Imperalismus jetzt die Vorsilbe „Neo-“ setzen… und der Point of No Return ist schon seit Wochen erreicht, nicht erst seit gestern.

  2. Das denke ich auch, Andreas.
    Vor drei Monaten stand für mich fest, das die Amerikaner auf jeden Fall in den – Irak einmarschieren.

    Und ich kann Dir jetzt schon sagen, wer den Scheiß wieder aufbauen und finanzieren darf/wird.

  3. Ähm, wenn dort niemand aufpasst, was man macht, niemand. Oder baust du gerne Sachen auf verseuchtem Wüstensand auf? Im Kosovo hatten wir Bomben mit Uranköpfen. Was haben wir dort, wo man sich eigentlich nur für das Öl interessiert (es geht nicht um Kriegsgrund Öl – halte ich für Quatsch, sondern um den Vorzüge dieses Wüstenstreifens)? VX-Gas wäre wohl noch ziemlich harmlos, wenn man das überhaupt so nennen darf.

  4. Warum ausgerechnet 1918? So schlimme Straßenkämpfe haben wir in der BRD nicht. ISt mir jedenfalls nicht aufgefallen. Das diplomatische Chaos erinnert mich eher an 1870, in Zeiten als Staatsmänner durch Zitatkürzungen Kriege entfachten. Naja, heute sind eher die Medien (und Weblogs 😉 für Zitatkürzungen zuständig.

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