Rückblick

2009
Das Jahr startet mit dem Geburtstag meiner Tochter, die nun drei ist – und eine ausgeprägte Persönlichkeit. Morgens steht sie bereits seit 1 1/2 Jahren vor dem Kleiderschrank und diktiert, was angezogen werden will. Sie ist frech, liebevoll, lacht laut und gern. Alles in Allem: Sie ist, wie Dreijährige nunmal sind.

Danach geht es beruflich schwungvoll weiter: Die Games Convention, welche ich zusammen mit meinem Kollegen Daniel Große seit 2006 mit einem Auftragsblog begleite, findet 2009 nicht statt. Allerdings werden wir mit der Blog-Betreuung für die neue Games Convention Online beauftragt.

Ende Januar startet GamesDienst, mein neues „Unternehmen“, das ein tägliches Update aus der Gamesbranche bringt.

Im Februar bekommt Jason seine ersten Noten – auf dem Halbjahreszeugnis der zweiten Klasse. Er ist ein guter Schüler, nur ein wenig chaotisch. Aber warum sollte er anders sein, als seine Eltern? 😉 Ebenfalls im Februar starten Daniel Große und ich das Auftragsblog zur AMI Auto Mobil International in Leipzig, damit begleite ich das Event zum vierten Mal mit einem Kundenblog. Anschließend geht es nach Dortmund, wo wir über die Motorrad-Messe schreiben. Danach starte ich Anfang März neu: Mit der ‚medienrauschen UG‘ bündel ich all meine Aktivitäten in einem eigenen Unternehmen. Es fühlt sich gut an, und sorgt für Ordnung.

2008
Zwei Jahre nun ist die bis dato Jüngste der Familie. Und wir werden auch endlich „auf dem Papier“ *eine* Familie: Am 29. Februar geben die Frau an meiner Seite und ich uns das „Ja“-Wort.
Im April wird der große Sohnemann bereits sieben Jahre – wie die Zeit vergeht!
Ebenfalls im April begleite ich die AMI zum dritten Mal in Folge mit einem Weblog – zusammen mit Daniel Große berichte ich im März und April von Deutschlands großer Automesse, wie im Vorjahr bereits im Auftrag der Leipziger Messe.

Am ersten Mai-Wochenende fand das erste BarCamp Leipzig statt, ein Events, das mich seit Januar aktiv mit der Organisation beschäftigte.

Im Juni ziehen wir aus Leipzig weg – als Stadtmensch keine leichte Entscheidung. Aber aus den Augen bedeutet nicht, aus der Reichweite. Wir ziehen nur 20 Kilometer weiter nach Osten. Von der Stadt, auf das Land. Eine Entscheidung, die wir nicht bereuen. Hier ist Natur pur und kilometerweiter Freiraum für die Kinder und uns.

Im August begleite ich mit Kollege Daniel Große zum Dritten mal in Folge die GC Games Convention mit einem offiziellen Weblog. Danach lege ich eine kurze Baby-Pause ein, denn zwei Tage nach dem Ende der GC – am 26. August – erblickt mein zweiter Sohn Adrian das Licht der Welt. Danach geht es direkt weiter mit der Arbeit an einem Messe-Projekt: Dem offiziellen Online-Magazin zur Leipziger ‚modell-hobby-spiel‘. Dieses beschäftigt mich den gesamten September über.

2007
Die Kleinste der Familie wird 1 Jahr und hat schon jetzt ihren eigenen Stur-Kopf. Ein Mädchen eben.

Im April bin ich wieder auf der AMI unterwegs: Für die Leipziger Messe realisiere ich mit Freund und Kollege Daniel Große das offizielle AMI-Blog. Und auch im August wird es wieder eine Messe sein, für die wir schreiben. Wie im Vorjahr erkunden wir die die GC Games Convention mit dem GC-Blog.

Jason hat am 3.September seinen ersten Schultag und findet die Schule auch am zweiten Tag noch prima, weil: „Da gibt es nämlich einen Hort nach dem Mittag.“

Ich lege für BMW im September das IAABlog.com neu auf und berichte nach 2005 zum zweiten Mal live von der IAA in Frankfurt.

2006
Das Jahr kann besser nicht beginnen. Am 03.01. um 13:11 Uhr erblickt meine Tochter Cassandra Josephin das Licht der Welt.
Anfang April darf ich für den Autobauer MINI zusammen mit den netten Jungs von XOLO.tv das Messegelände in Leipzig unsicher machen und blogge dort 10 Tage live von der AMI.

Wenige Tage danach – Ende April – verlasse ich zusammen mit meiner Familie nach fünf Jahren das lebendig barocke Ludwigsburg. Wir ziehen nach Leipzig, einer der WM-Städte 2006 und Beispiel einer Stadt, die sich neu erfindet.

Wir leben uns schnell in der neuen Heimat ein; die Kinder freut die neue Nähe zu den Großeltern. Die Selbständigkeit läuft gut. Größte Projekte: Das offizielle GC-Blog von der Leipziger Messe und „Die Blogpiloten“, ein Projekt zusammen mit den Netzpiloten in Hamburg.

2005
… ist ein spannendes Jahr. Und eines, in dem sich Pläne oft ändern.
Meine Tochter soll als Christkind das Licht der Welt erblicken, derweil zieht Jason in ein großes Bett und stellt optische Ansprüche an sein eigenes Zimmer, dass er seit mehr als drei Jahren inne hat. Und es gibt viele spannende Projekte die realisiert werden wollen, so wurde ich während der IAA bspw. von BMW eingeladen und hatte die Ehre vier Wochen lang im Auftrag von Knallgrau, Wien über die IAA zu bloggen.

Nach fast fünf Jahren verlasse ich darüber hinaus meinen bisherigen Arbeitgeber um mich selbständig zu machen. Ein neues Abenteuer.

2003
Das Leben ist schnell, Jahre vergehen manchmal, ohne dass man es mitbekommt. Wir wachsen als Familie, stellen uns und genießen das Leben zu dritt. Jason wächst, geht in die Kinderkrippe und weiß genau was er will … vor allem Abends nicht einschlafen …

2001
Was 2000 schief lief, holt sich an guten Dingen wieder auf: Im März nehme ich nach Arbeits- und Aussichtslosigkeit einen Job in Ludwigsburg bei Stuttgart an. Am Morgen des 07. April – aufgrund einer Geburt mit Komplikationen erst 17 Stunden nach seine Geburt – sehe ich meinen Sohn zum ersten Mal. Und weiß, was ‚Liebe auf den ersten Blick‘ bedeutet.

2000
Das schlechteste Jahr meines Lebens. Schlecht. Schlecht. Schlecht. Konsequenz: Lieber alle Zelte abbrechen und aus dem weißen Schwabenland ausreisen. Wir wechseln nach Thüringen und merken kurz zuvor: So schlecht ist das Jahr dann auch nicht: Wir sind schwanger.

1999
Schon vorbei: Die Ausbildung zum Kaufmann schliesse ich erfolgreich ab, packe meine Sachen und fliehe mit ihr nach Kempten ins winterliche Allgäu.

1997
Aus und vorbei. Vorerst zumindest. Jetzt geht es in die Ausbildung.
Und es tritt jemand in mein Leben da dort eigentlich schon immer war, dem jetzt allerdings eine andere Rolle und andere Gefühle zuteil werden. Sie teilt nicht nur meine Welt sondern auch die Gedanken und Gefühle mit mir, und genau das bewegt mich. Heute nochimmer so wie damals.

1994
Ein wunderbarer Frühling. Und zum ersten mal soetwas wie Liebe gespürt. Vielleicht war es auch nur die Luft. Es kann aber auch an ihr gelegen haben.

1991
Das erste Jahr in einer neuen Schule – das DDR-System ist abgeschafft. Und im Zeugnis steht am Ende: „Thomas ist ein freundlicher Schüler, der sich mündlich wie schriftlich gut sowie überlegt artikulieren kann.“ Kann er. Ab und an sogar heute noch.

1990
Ich erinnere mich, wie David Hasselhoff an der Berliner Mauer ‚I’ve been looking for freedom‘ singt.
Meine ersten Besuche in den alten Bundesländern und meine erste Pizza – mit Sardellen. Manchmal sind Entscheidungen, die man als Kind fällt doch nicht die richtigen.

1988
Ein glückliches Jahr. Ich darf – und das mit Freude – meinen Nachnamen ändern und trage seit Herbst 1988 stolz den Namen meines Vaters.

1987
Die Schule, in meinem ersten Zeugnis steht: „Thomas hat ein sehr gutes Auffassungsvermögen und ist in der Lage logisch zu denken.“ Und weiter steht da: „Thomas fehlte in diesem Schuljahr sehr oft an Pionierveranstaltungen.“ Betragen ist mit „3“ meine gemeinhin schlechteste Note. Und wird es bis zur fünften Klasse auch bleiben.

1984
Kindergarten ist Klasse. Man sagt ich sei eines der wilderen Kinder, der ab und an auch schoneinmal Vogelbeeren von Bäumen ißt. Als Erziehungsmethode galt damals: Böse Kinder müssen 5 Minuten auf einem hohen Schrank oder dem Kachelofen sitzen. Ich saß oft dort oben.

1980
An einem kühlen Novembertag – dem 12ten des Monats – gegen 17 Uhr erblickte ich in einer kleinen Universitätsstadt im Osten Thüringens das Licht der Welt. Zumindest erzählt man mir, es sei kalt gewesen.

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