Android: Diese Apps braucht man

Der Android Market von Google bietet derzeit rund 4.900 Applikationen, die sich bereits auf dem G1 und dem HTC Magic installieren lassen. Das gab Googles Vice President of Engineering Vic Gundotra während der I/O bekannt. Damit knackt man bald die 5.000er Apps-Grenze und ich frage mich: Was nützen diese ganzen kleinen Programme? Ich frage mich vor allem: Ist der Apps Market dafür bereit?
Bereit in der Form, dass er Übersicht schafft? Leider macht er im Moment nicht den besten Eindruck. Die Katalogisierung ist nicht wirklich gut und die dargereichten Informationen zum Programm sind in gefühlt 85 Prozent der Fälle eher mangelhaft. Keine Ahnung wie sich der Android Market im Vergleich zu Apples App Store schlägt, wenn es um Übersicht und Informationen geht, besser aber geht es auf jeden Fall.

Doch unabhängig von der Performance des Marktes stellt sich natürlich die Frage: Was braucht man auf einem Handy wie dem HTC Magic nun unbedingt an Tools?

Gute Frage! Als Twitter-Nutzer kommt man natürlich ohne ein Programm nicht aus

Twidroid. Das Programm ist prima, einzig die unfollow/follow-Taste in den Streams einzelner Personen ist etwas zu groß, da hab ich bisher schon ein-,zwei-mal versehentlich drauf getippt. Das Programm kommt von Thomas Marban, den meisten wohl als Macher von popurls.com bekannt.

Ansonsten nutze ich noch folgende Programme:

Astrid. Astrid ist ein kleiner fleißiger Oktopus, der Aufgaben entgegen nimmt und diese in ToDo-Listen organisiert.

ShopSavvy. Das Programm scannt Barcodes von Produkten und sucht darüber Bewertungen, Preisvergleiche und anderes Zeug über das Produkt zusammen. Klingt theoretisch richtig gut, ist praktisch noch ein wenig mau, weil der Datenbestand recht klein ist. Aber gib dem Ding noch ein wenig Zeit, und es wird gut.

Qype Radar. Hunger? Qype Radar hilft. Einfach anwerfen, Kategorie aussuchen und anzeigen lassen, was es in der Nähe an Lokalen, Ärzten, … gibt. Integriert: Die Bewertungen der Qype-Mitglieder. Was mir fehlt: Dass ich selbst gleich Bewertungen vom Handy aus schreiben kann.

– Note Everything. Ein kleiner, feiner Notizblock.

– FlashLight. Macht, was es verspricht: Licht. Damit lässt sich das HTC Magic als Taschenlampe missbrauchen, die Helligkeit lässt sich über die Größe des Lichtkegels regulieren.

NetCounter. Zählt. Und zwar den Tages-/Monats-/Ever-Verbrauch, denn das Android-Handy so im Netz und WLAN verbraucht. Besonders nützlich, wenn man keine Flatrate oder eine mit besonderem Datentarif nutzt.

Labyrinth. Wunderbares kleines Gleichgewichtsspiel, das zeigt, wie gut die Lage-Sensoren des HTC Magic funktionieren. Ruhige Hand benötigt.

– Applause. Kann man immer mal brauchen. Im Bus. Beim Meeting. Eine Auswahl an Klasch-Geräuschen. Von verhalten bis euphorisch. Klasse. Klatschen bitte!

Sky Map. Kommt von Google selbst und kann Sternenbilder anzeigen. Einfach das Handy auf die Sternenkonstellation halten, die man erkennen will, und Google sagt es einem. Grandios.

– Bubble. Braucht man auf jeden Fall: Eine Wasserwage. Im Handy. 😉

Ihr habt noch andere Empfehlungen? Her damit! Ich bin gespannt. Klar habe ich auch schon mehr Apps ausprobiert, aber ich denke so richtige Perlen kann man mit dem Android Market nur schwer finden.

* Ich darf das HTC Magic dank Vodafone und Scholz & Friends, den Werbern von Vodafone, für drei Monate testen. Es gibt keine Vereinbarung, dass ich über diesen Test etwas schreiben muss.

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7 Kommentare

  1. Joar also Wikitude musst ich wirklich sagen ist grandios ! genauso wie NAv4all … perfektfunktionierendes Navigationssystem 😀 unter anderem nutze ich stern Mobil …. last.fm sehr praktisch … und um sms töne zu ändern empfehle ich rings extended.

  2. Für mich absolut essentiell ist eine ziemlich geniale Terminal-Applikation auf dem Android. So kommt man schnell mal auf einen Server um irgendwas zu richten. Genauen Name weiß ich aber leider nicht mehr.

    In einer Präsentation habe ich noch Cab4Me mal gesehen und das hat einen guten Eindruck gemacht. Damit kann man sich einfach Taxidienste in der Umgebung anzeigen lassen.

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