Clark Kent, der Blogger

Superman und ich haben demnächst etwas gemeinsam.
Nein, ich werde nicht im blau-roten Kostüm zu Halloween mit den Kindern um die Häuser ziehen. Vielmehr geht Clark Kent unter die Blogger.

Ja, richtig gelesen. In der jetzt erscheinenden Ausgabe (US #13) schmeißt Clark Kent seinen Job hin, lässt sich über die Qualität des Journalismus aus und wird in den kommenden Ausgaben zum Blogger. Wohl, so USA Today in einem erste Berichte, gar zum Gründer einer metropolistischen Kentington Post (aka Huffington Post).

Superman ist in den letzten Jahren durch so ziemlich viele kleinere und größere Wandlungen gegangen. Ich erinnere mich noch lebhaft an die Transformierung von Superman Ende der 90er (die letzten Superman-Hefte, die ich gekauft habe – ich war schon immer mehr der Batman-Fan).
Zuletzt richtig Schlagzeilen in der Echt-Welt machte Superman, als man ihn seine US-Bürgerschaft abtreten ließ.
Seit dem hat Superman wieder einen Reboot hinter sich. Im Rahmen der „New 52„-Initiative wurden alle wichtigen DC-Comics relauncht und ins „hier und jetzt“ geholt. Dazu gehört auch, dass Superman neu gebootet wurde. Im Zuge dessen herrscht eine neue Realitätsnähe, in der man sich eben auch mal erlauben kann und will, die Boulevardisierung des US-Journalismus anzuprangern und der USA liebsten Vorzeige-Journalisten eben zum Blogger zu machen. Na, ich bin gespannt.
Demnächst legt wahrscheinlich auch Bruce Wayne alle Ämter bei Wayne Enterprise nieder und zieht als LOHAS durch den Regenwald …

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