Über das Mitfiebern

Ich bin kein Fussball-Fan. Allein, wenn in weißes Tüll gekleidete Herren alle vier Jahre gegen einen Ball anrennen, den andere Männer in unterschiedlichen Trikotfarben haben möchten, schalte ich mal ein. Ja, ich bin einer dieser.
Deshalb verstehe ich vieles im Fussball nicht. Abseits schon. Aber manches „Fantum“ nicht.
Nun begeistere ich mich zwar für Motorsport – Formel 1 seit 1994 zum Beispiel -, und freue mich über die Erfolge der von mir favoritisierten Teams und/oder Fahrer (ebenso wie ich mich über deren Aus ich mich ärgere). Nie aber wendete ich eine sprachliche Reglung an, die mir durchaus häufig bei Fussballfans auffällt: „Wir sind aufgestiegen/abgestiegen.“ oder „Wir haben gewonnen.“ …
Wir?
Erklär‘ mir mal einer.

Ich überlege derweil, wie groß mein Anteil an den Formel 1-Weltmeisterschaften der letzten Jahre ist. Was schulden mir Michael Schumacher, Damon Hill, Jacques Villeneuve, Mika Häkkinen, Ferndando Alonso, Kimi Räikkönen, Lewis Hamilton, Jenson Button und Sebastian Vettel jetzt eigentlich? Muss ich nachher mal ausrechnen.

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