vom Scheitern
19.07.2010
Manchmal scheitert man. Privat. Beruflich. Und wenn es dick kommt, sogar bei beidem zusammen. Das ist bitter, aber nicht zwangsläufig schlecht. Denn zu Scheitern bedeutet auch, zu lernen, Erfahrungen zu sammeln und schlauer aus einer Situation hervor zu gehen. Trotzdem hat das Scheitern noch immer einen negativen Touch. Kaum einer wird gratulieren, wenn man offen vom eigenen Scheitern spricht - sofort denkt das Gegenüber an Blödheit, ein verqueres Ego oder sonst irgend einen grenzdebilen Grund beim Gescheiterten.
Manchmal aber liegt es bei zwei Partnern einfach an unterschiedlichen Ansichten, an verschiedenen Vorstellungen von Unternehmertum und anderem Kommunikationsverhalten.
Ich bin gescheitert. Als Mitbegründer des Coworking Spaces in Leipzig.