Abschied.

11. Mai 2012, 19:55 Uhr.

Für diesen Moment, diesen Tag habe ich bereits vor Jahren einen Blog-Eintrag geschrieben. Oder besser. Einen Abschiedsbrief. Im August 2007, um genau zu sein.
Wenige Tage zuvor hatte mein Vater die Diagnose Krebs bekommen. Mit der Ansage: Sie werden nur noch wenige Wochen leben.
Wenige Wochen.
Es waren am Ende 242 Wochen.

Aber dieser Abschiedsbrief im August vor fünf Jahren half mir. Es ging darin weniger um ihn als um mich und unser gemeinsames Verhältnis.
Und darum, was es bedeuten wird, Abschied zu nehmen.
Und es mag sich seltsam anhören, aber ich habe damit bereits damals Abschied genommen.

Ich wußte, irgendwann wird das Telefon klingeln.
Irgendwann wird es diese eine Nachricht geben, die Du eigentlich nicht hören willst.

Soweit jedoch zu sein, vorbereitet zu sein, hat mir geholfen.
Auch in der Hinsicht, die Besuche bei meinem Vater entspannter zu machen. Und zu schätzen.

Und dann kam dieser Anruf. Vor zwei Jahren, im Februar.
Allerdings war es nicht der, mit dem ich gerechnet hatte.
Denn statt meinem Vater galt er einer meiner (Halb-)Schwestern, Ellen - einem der vier Kinder meines Vaters.

Mein Vater war immer stark. Bezeichnete man ihn als “Familienpatriarch” wäre das in meinen Augen eine annehmbare Beschreibung.
Er war das Familienoberhaupt, sein Wort war Gesetz. Auch wenn es unlogisch, unmöglich oder umständlich war.
Eine Episode macht es vielleicht deutlich: Auf dem Grundstück steht ein Schuppen, der gut 40 Jahre auf dem Buckel hat. Vor vier Jahren entschied mein Vater: Der müsse erneuert werden. Meine Mutter, meine Frau, mein Vater und ich machten uns also ans Werk. Schuppen abreißen, neuen Schuppen bauen. Wäre die logische Variante gewesen, in den Augen von uns “Jungen” und meiner Mutter. Mein Vater meinte, man könne das Dach abstützen, die Pfosten unten wegnehmen, neue setzen und das Dach wieder entlasten. Haben wir am Ende auch so gemacht. Auch, wenn es mehr Zeit, Mühe und Schweiß gekostet hat. Auch wenn wir diskutiert haben. Aber Gesetz ist Gesetz ...

Seit November letzten Jahres verschlechterte sich der Zustand meines Vaters zusehens.
Und insbesondere in den letzten Wochen wußte ich manchmal nicht, für wen er da noch kämpft. Oder ob er überhaupt noch bewusst kämpft. Aber er tat es, wider aller Prognosen. So wie immer.

Geboren am 15. Mai 1928 in Borna erlebte mein Vater fast 84 Jahre Geschichte.
Er demonstrierte gegen das Dritte Reich und landete deswegen am Ende des Zweiten Weltkriegs statt an der Front im Jugendgefängnis. Türmte am Ende des Kriegs zusammen mit einem Freund von dort und marschierte nach Hause. Kämpfte sich durch die Jahre des Wiederaufbaus, lernte den Beruf des Bierbrauers, kehrte in seine Heimatstadt Eisenberg/Thüringen zurück um das Pferde-Fuhrgeschäft seines Vaters zu übernehmen, heiratete, bekam zwei Töchter, baute sich in der DDR eine Existenz als Selbständiger Fuhrunternehmer auf. Verweigerte das Parteibuch ebenso wie Linientreue. Lernte meine Mutter kennen, lies sich scheiden, bekam zwei Söhne. Während der Wendezeit schaffte er es mit Geschick sein Unternehmen in die neue Zeit zu überführen und erfolgreich zu bleiben. Auch, wenn er am Ende im Kapitalismus scheiterte, weil sein Vertrauen auf das Wort in einem einzigen Fall nicht belohnt wurde. Er bekam Krebs, lebte fünf Jahre noch einmal ein zweites, entspanntes Leben und genoss die Tage neu. Er verlor vieles auf seinem Weg, und viele. Nebst seiner Tochter, seinen Schwestern vielen Weggefährten. Was er nie verlor war der Wille zum Leben.

Nur reicht der am Ende auch nicht zur Unsterblichkeit.

Mein Vater. Starb am 11. Mai, 19:55 Uhr.

Danke, Papa. Und, wenn es dieses Leben nach dem Tod wirklich gibt, sehen wir uns wieder - vielleicht haben wir ja dann den Mut, über alles zu sprechen, wenn wir beiden alten Sturköpfe weich genug sind ...
Bis dahin, In Liebe und Gedenken!

Stoppt jede Uhr, lasst ab vom Telefon.
Verscheucht den Hund, der bellend Knochen frisst, die roh’n.
Klaviere sollen schweigen, und mit gedämpftem Trommelschlag,
lasst die Trauernden nun kommen, bringt heraus den Sarg.

Er war mir Nord, mir Süd, mir Ost und West,
Meine Arbeitswoche und mein Sonntagsfest.
Mein Gespräch, mein Lied, mein Tag und meine Nacht,
Ich dachte, Liebe währet ewig: Falsch gedacht.

Lasst Flugzeuge kreisend klagend im Abendrot,
An den Himmel schreiben die Nachricht: Er ist tot.
Straßentauben gebt um den Hals starre Kreppkragen,
Polizisten lasst schwarze Handschuh’ tragen.

Sterne sind jetzt unerwünscht, löscht jeden aus davon.
Verhüllt auch den Mond und reißt nieder die Sonn’.
Fegt weg den Wald und des Meeres Flut,
Nie wird es sein, so wie es war. Nie wieder gut.

nach W. H. Auden


Infos zum Artikel

Eintrag vom 11.05.2012
Kategorie: Alltag
Permalink

.. wer ich bin

Mein Name ist Thomas Gigold, ich schreibe, berate Firmen zum Thema Social Media und betreue Communitys. Das hier ist mein privates Weblog - rund um meinen Alltag, Apple, Autos, Tech, das Netz, und den ganzen Rest. Erfahren Sie mehr über mich und nehmen Sie Kontakt mit mir auf.


Infos zum Artikel

Eintrag vom 09.05.2012
Kategorie: Blog
Permalink

.. wer ich bin

Mein Name ist Thomas Gigold, ich schreibe, berate Firmen zum Thema Social Media und betreue Communitys. Das hier ist mein privates Weblog - rund um meinen Alltag, Apple, Autos, Tech, das Netz, und den ganzen Rest. Erfahren Sie mehr über mich und nehmen Sie Kontakt mit mir auf.

Ein Auto-BarCamp Leipzig - #AutoCamp

BarCamps haben sich in den letzten Jahren zu einem etablierten Konferenzformat in Deutschland entwickelt. Die “Unkonferenzen”, die sich dadurch auszeichnen, dass sie inhaltlich Adhoc am Veranstaltungstag geplant werden, sind ein beliebtes Format für Professionals, Entwickler, Interessierte und deren Publikum geworden.

Neben allgemeinen BarCamps haben sich viele themenspezifische Veranstaltungen ergeben. Es gab bereits BarCamps für Facebook-Marketeers, Community-Experten, Gamer, Kulturmenschen, … zuletzt in Leipzig gar für Autoren.

Zeit, diesem allen eine neue Gruppe hinzuzufügen.
Automobilisten.

Umständliches Wort. Im Kern jedoch sind all jene gemeint, die sich im Bereich Automobil und Mobilität bewegen - Auto-Blogger, Social Media-Arbeiter und -Verantwortliche von Autoherstellern, Zulieferern, Autohäusern, Werkstätten, CarSharing-Anbietern, Vermietern, … ebenso wie Agenturmitarbeiter die im Bereich Automobiles arbeiten und all jene, die ich jetzt vergessen habe zu erwähnen. Der Bereich “Automobiles” umfasst eine gewaltige Anzahl an Menschen, die darin und dafür arbeiten, er ist einer der stärksten Zweige im Social Media Bereich und einer der wertvollsten (im Sinn des Konsumwertes) dazu.

Im Rahmen der Auto Mobil International, die vom 02. Juni bis 10. Juni in Leipzig statt findet, wollen wir ein automobiles BarCamp abhalten.
Dabei soll es um die verschiedensten Themen gehen, die da sein könnten
- Facebook im Auto
- Lokale Firmen im Social Media
- Facebook: Vom Universum zum Makrokosmos
- Blogger als Autojournalisten des neuen Jahrhunderts
- Blogvermarktung
- Liebe und Hass - Das Verhältnis Industrie und Blogger
- Was nützen Markenbotschafter?
- Wann ist es ein Shitstorm?

Keine Ahnung - die Themen macht ihr (alle Vorschläge oben sind bspw. und stehen nicht fest)!

Das BarCamp wird nur einen Tag laufen, wir haben von der Leipziger Messe, die als Sponsor auftritt, drei Säle im CCL zur Verfügung bekommen - bedeutet bestenfalls um die 18 bis 21 Sessions.

“Kein ‘normales’ BarCamp?”
Das #AutoCamp wird auf Twitter auch als @barcampleipzig twittern. Einfach, weil wir den Account haben und das Orga-Team des ersten Leipziger BarCamps hinter dem #AutoCamp steckt.

Nein, ein allgemeines BarCamp ist das am Ende nicht. Trotzdem ist natürlich jeder BarCamp-Fan und -Interessierte Willkommen, denn im Rahmen des #AutoCamp sind sicherlich auch allgemeinere Themen gefragt, die vor allem für Blogger und kleinere Firmen vor Ort interessant wären. Das könnten eben durchaus Dinge sein, wie “Lohnt sich der Schritt als kleine Firma in Social Media”, “Wie gehe ich mit wütenden Kunden um?”, “Lokales Marketing im Netz”, … Da ist genügend Raum. (Und auch das sind nur spontane Ideen.)

Auf der anderen Seite wollen wir ein Forum schaffen, in dem sich Autoindustrie und Blogger einmal näher kennen lernen und beschnuppern können. Denn insb. auch für Autohäuser können Blogger durchaus noch Chancen bieten, von denen die noch nichts wissen …

Was Ihr machen müsst?
Es gibt zum BarCamp eine eigene Mixxt-Seite, wie das mittlerweile ja nahezu Standard für BarCamps ist. Diese findet Ihr unter autocamp.mixxt.de - mit der Anmeldung dort bleibt ihr auf dem Laufenden und könnt euch mit anderen Teilnehmern verbinden.
ZUM CAMP ANMELDEN müsst ihr euch über amiando. Wir haben die Teilnahme über das Ticket-System bei amiando gelöst. Dort kann sich jeder ein kostenloses Ticket holen. Agenturen oder Firmen, die uns unterstützten wollen, können eines der kostenpflichtigen Tickets erwerben. Das Geld fließt in Catering, Versicherung, etc. Auch brauchen wir noch Sponsoren für Bänder u.dgl. Und wer ein kostenpflichtiges Ticket erwirbt bekommt außerdem eine AMI Eintrittskarte - jeder, der sich kostenfrei registriert kommt nur zum BarCamp; kann sich ggf. jedoch über die AMI Pressestelle akkreditieren.

Noch Fragen?
Gern! Dann her damit! Ich stehe gern für Fragen bereit - wer die nicht öffentlich diskutieren will, kann mir eine Nachricht zukommen lassen oder mir an autocamp@medienrauschen.com eine Mail schreiben!

Danke und wir sehen uns zum AutoCamp! Tun wir!


Infos zum Artikel

Eintrag vom 09.05.2012
Kategorie: Alltag
Permalink

.. wer ich bin

Mein Name ist Thomas Gigold, ich schreibe, berate Firmen zum Thema Social Media und betreue Communitys. Das hier ist mein privates Weblog - rund um meinen Alltag, Apple, Autos, Tech, das Netz, und den ganzen Rest. Erfahren Sie mehr über mich und nehmen Sie Kontakt mit mir auf.

Eltern, zurück in die Stadt.

Interessanter Artikel “Die Zukunft ist silbergrau” in der taz, auf den ich durch Heldenstadt aufmerksam geworden bin - weshalb ich einfach mal zitiere:
“20 Prozent der Eltern wollen wieder zurück in die Stadt, sobald die Kinder aus dem Haus sind.” Die Taz beschäftigt sich mit dem demografischen Wandel in Deutschland: in den nächsten 50 Jahren erwarten uns eine zunehmend veraltende Gesellschaft, wachsende Altersarmut – aber auch ein Run auf Städte wie Leipzig und Jena

Wieso interessant?
Weil Leipzig (meine aktuelle Wohn- und Arbeits-Stadt) und Jena (meine Geburts- und Herz-Stadt) heute sehr junge Städte sind. Und weil wir als Eltern heute ebenso ticken.
Aktuell wohnen wir wegen der Kinder auf dem Dorf vor den Stadtgrenzen Leipzigs. Und so schön es hier draussen ist - man kann bspw. wunderbar mit den Hunden über Wald und Flur spazieren -, so sehr steht auf der anderen Seite für uns auch fest, dass wir in spätestens 20 Jahren wieder in der Stadt wohnen werden.

Bei vielen heute älter werdenden Menschen ist das sogar nicht einmal (wie bei uns) eine Herz-Entscheidung, als eine viel logischere. Die Versorgung hier auf dem Dorf ist einfach schlechter. Nur mit Glück gibt es noch einen Einkaufsladen. Nur mit viel Glück einen Friseur. Eine extreme Ausnahme sind Ärzte.

Dörfer sterben. Weil viele Faktoren zusammen führen. Weil junge Leute, wenn sie denn dann hier raus ziehen, oft auch nicht im Dorf konsumieren und verankert sind, sondern noch immer in der Stadt.
Das sind interessante Entwicklungen. Auch, weil andere Städte nicht vor so einem Run stehen. Weil Städteentwicklung nicht kopierbar ist.
Das musste Eisenhüttenstadt beispielsweise lernen. Die einstige Vorzeigestadt der DDR schrumpft unaufhaltsam. Und gehört auch nicht zu den Städten, die in Zukunft wieder wachsen werden. Eine Herausforderung. Ein spannendes Thema.


Infos zum Artikel

Eintrag vom 03.05.2012
Kategorie: Alltag
Permalink

.. wer ich bin

Mein Name ist Thomas Gigold, ich schreibe, berate Firmen zum Thema Social Media und betreue Communitys. Das hier ist mein privates Weblog - rund um meinen Alltag, Apple, Autos, Tech, das Netz, und den ganzen Rest. Erfahren Sie mehr über mich und nehmen Sie Kontakt mit mir auf.

Patrik Stäbler is(s) unterwegs.

Ich muss ja neidvoll erzählen, dass ich etwas in die Richtung auch schon immer machen wollte: Mit viel Zeit durch ein Land und darüber bloggen. Über die Menschen, das Essen, die Orte.
Werde ich wahrscheinlich nie. Ist auch nicht schlimm. Weil es andere machen - und das ist auch toll, denn so unternimmt man die Reise von der Couch aus.

Patrik Stäbler isst sich aktuell durch Deutschland. 23 Ziele will er trampend erreichen, bloggt über seine Tour, seine Begegnungen und (natürlich) auch das Essen.
Das ist toll zu lesen. Und jetzt der perfekte Einstieg - denn Patrik feierte gestern Halbzeit. Genau 46 von 92 angepeilten Tagen hat er hinter sich. Und bereits jede Menge erlebt. Menschen kennen gelernt, die der Wind ihm sandte, und die man sonst so wohl nicht kennen lernt. Orte auf eine Art und Weise gesehen, die man so nur sieht, wenn man die Zeit dafür hat. Und dazu kann er das alles noch wunderbar in Worte kleiden.

Ein wenig neidisch bin ich schon. Auf den Mut und vor allem die Zeit, die man sich nimmt. Und ein wenig neidlos muss ich sagen: Würde ich mir die Zeit nehmen, ich würde es wahrscheinlich überhaupt nicht so ausführlich dokumentieren - sondern eher genießen ;)

Deswegen einfach zurücklehnen, mit dem Rechner (oder Tablet) auf die Couch verziehen und von da an Patriks Couchsurfing-Tripp Teil nehmen. Es ist eine spannende und spannend kulinarische Reise.

Man kann Patrik übrigens auch auf Twitter und auf Facebook (ver)folgen.


Infos zum Artikel

Eintrag vom 02.05.2012
Kategorie: Internet
Permalink

.. wer ich bin

Mein Name ist Thomas Gigold, ich schreibe, berate Firmen zum Thema Social Media und betreue Communitys. Das hier ist mein privates Weblog - rund um meinen Alltag, Apple, Autos, Tech, das Netz, und den ganzen Rest. Erfahren Sie mehr über mich und nehmen Sie Kontakt mit mir auf.

Von Drachenkraftwerken, BMW und dem undurchsichtigen Journalismus des Spiegels.

Was muss passieren, damit ein Absatz an Informationen im SPIEGEL spurlos verschwindet? Ohne Kommentar, ohne Hinweis. Einfach so.

Die Geschichte: Vor drei Tagen erschien bei SPIEGEL Online eine Geschichte, die fünf neue, alternative Energie-Gewinnungssysteme vorstellte. Biokohle zum Beispiel (wer hat sich das Wort eigentlich ausgedacht? Als wäre normale Kohle nicht per se auch “Bio”). Oder Drachenkraftwerke. Bei diesen schweben bis zu 160 Quadratmeter große Drachen bis zu 500 Meter hoch in der Luft und ziehen am Boden einen Wagen, der auf Gleisen läuft und aus der Bewegungsenergie elektrische Energie gewinnt. Klingt super. Braucht viel Platz. Und ist noch im Teststadium. Macht aber nix. Denn, so vermeldete der Artikel vor drei Tagen noch: “Der Autobauer BMW will neben seinem Werk in Leipzig bald das erste Drachen-Kraftwerk Deutschlands errichten. Die Anlage soll rund 4000 Meter lang sein
Das haben einige Blogs und Newsseiten übernommen. Eine Quelle scheint der Spiegel schuldig zu bleiben. Ebenso wie einen Hinweis oder eine Erklärung, dass eben diese Passage übers Wochenende wieder aus dem Artikel verschwand.
Stellt sich die Frage: Wieso? Wollte BMW die Information nicht öffentlich haben? Hatte der Entwickler beim Plausch mit mit dem Journalisten zu viel verraten?
Und als Leipziger stelle ich mir noch eine wichtigere Frage: Käme das Drachenkraftwerk für BMW wirklich in Frage? Schließlich liegt das Werk direkt in der Anflugschneise des Flughafens Leipzig-Halle?

Lieber Spiegel, wollt ihr das erklären?


Infos zum Artikel

Eintrag vom 30.04.2012
Kategorie: Medien
Permalink

.. wer ich bin

Mein Name ist Thomas Gigold, ich schreibe, berate Firmen zum Thema Social Media und betreue Communitys. Das hier ist mein privates Weblog - rund um meinen Alltag, Apple, Autos, Tech, das Netz, und den ganzen Rest. Erfahren Sie mehr über mich und nehmen Sie Kontakt mit mir auf.

Twitter, Viva la Revolution und Alt-Bundeskanzler Schmidt.

[Das Netz fördert] Oberflächlichkeit [und verleitet], zu spontanen Reaktionen, hinter denen kein langes Nachdenken steckt: Ich habe etwas gelesen, und sofort twittere ich dagegen oder darüber, und dann womöglich auch noch in falscher Grammatik.

Lieber Herr Altkanzler Schmidt. Auch wir prangern das an.
Die zunehmende falsche Grammatik.

Im Interview mit dem ZEIT Magazin erzählt Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt, seine Sicht auf das Internet. Und für einen 93-jährigen beweist Schmidt durchaus Weitblick. Dass man sich in Artikeln, wie dem des SPIEGEL nun unbedingt auf eben jenes obige Zitat stürzt - es sei geschenkt. Wesentlich wichtiger halten wir die Aussagen: “Wenn Sie zum Beispiel im Mittleren Osten oder im Maghreb [...] junge Leute mit einem Handy ausstatten, dann wird das im Laufe einer einzigen Generation dazu führen, dass die Frauen sich nicht mehr zwangsverheiraten lassen und die Mädchen nicht mehr beschnitten werden.”

Eine neue Studie aus Großbritannien gibt Schmidts Eindruck übrigens Recht. Nun kann man dies, wie es wohl Schmidt getan hat, einfach anhand des demokratischen Strukturwandels ablesen, es ist jedoch immer noch einmal gut, so etwas zu untersuchen. Und so haben Forscher der Universität Bristol zwischen Juli 2009 und Januar 2012 insgesamt 484 Millionen Tweets von fast zehn Millionen Nutzern untersucht und festgestellt: “Twitter ist ein Seismograph für gesellschaftliche Stimmungen.” Prima. Hätten Sie nicht gedacht, oder?
Kannten Sie übrigens schon die perfekte Kekseintunkzeit? Also die ideale Zeitspanne, in der Sie einen Keks in Tee eintunken können, ohne, dass er zu matschig wird oder gar abbricht und im Tee verschwindet?
Wie ich gerade jetzt darauf komme? Das haben Forscher 1999 untersucht. Forscher der Universität Bristol.

Gut.
Halten wir fest: Twitter fetzt!

Übrigens, Eintunkzeit von Keksen. Ermitteln Sie ganz einfach - haben die Forscher heraus bekommen. Sie nehmen einfach den Mittelwert des Porendurchmessers ihres Kekses und nehmen dies mit der Eintunkhöhe in Flüssigkeit zum Quadrat, dividieren dies durch den Wert der Oberflächenspannung des Tees und multiplizieren es mit der Zeitspanne des Eintunkprozesses. Über einen Dreisatz sollten Sie dann die Eintunkzeit ermitteln können. Oder sowas. Ich war in Mathe immer etwas schlechter als den anderen Fächern - Entschuldigung!


Infos zum Artikel

Eintrag vom 18.04.2012
Kategorie: Alltag
Permalink

.. wer ich bin

Mein Name ist Thomas Gigold, ich schreibe, berate Firmen zum Thema Social Media und betreue Communitys. Das hier ist mein privates Weblog - rund um meinen Alltag, Apple, Autos, Tech, das Netz, und den ganzen Rest. Erfahren Sie mehr über mich und nehmen Sie Kontakt mit mir auf.

iPad-Schmeichler.


Es gibt Dinge, die sind sooooo toll! Wie dieser “Taschenbegleiter” für iPad und Hefte von Roterfaden. Wäre nur dieser Preis nicht: 179 EUR.
Sicherlich und ohne Zweifel ist er absolut gerechtfertigt, als Handarbeitsstück .. Würde so toll zum neuen hier sich daheim fühlenden iPad 3 passen (das ja einzieht, nachdem eines unserer beiden iPad 1 neulich den Sturz vom ersten Stock in den Keller nicht gaaanz so wohlbehalten überstanden hat).
Aber, hach!

Noch mehr schicke Dinge, die mir so über den Weg laufen im Web, gibt es übrigens auf meinem Pinterest-Profil ;)


Infos zum Artikel

Eintrag vom 25.03.2012
Kategorie: Internet
Permalink

.. wer ich bin

Mein Name ist Thomas Gigold, ich schreibe, berate Firmen zum Thema Social Media und betreue Communitys. Das hier ist mein privates Weblog - rund um meinen Alltag, Apple, Autos, Tech, das Netz, und den ganzen Rest. Erfahren Sie mehr über mich und nehmen Sie Kontakt mit mir auf.


Infos zum Artikel

Eintrag vom 24.03.2012
Kategorie: Kunde
Permalink

.. wer ich bin

Mein Name ist Thomas Gigold, ich schreibe, berate Firmen zum Thema Social Media und betreue Communitys. Das hier ist mein privates Weblog - rund um meinen Alltag, Apple, Autos, Tech, das Netz, und den ganzen Rest. Erfahren Sie mehr über mich und nehmen Sie Kontakt mit mir auf.


Infos zum Artikel

Eintrag vom 24.03.2012
Kategorie: Kunde
Permalink

.. wer ich bin

Mein Name ist Thomas Gigold, ich schreibe, berate Firmen zum Thema Social Media und betreue Communitys. Das hier ist mein privates Weblog - rund um meinen Alltag, Apple, Autos, Tech, das Netz, und den ganzen Rest. Erfahren Sie mehr über mich und nehmen Sie Kontakt mit mir auf.


Infos zum Artikel

Eintrag vom 24.03.2012
Kategorie: Blog
Permalink

.. wer ich bin

Mein Name ist Thomas Gigold, ich schreibe, berate Firmen zum Thema Social Media und betreue Communitys. Das hier ist mein privates Weblog - rund um meinen Alltag, Apple, Autos, Tech, das Netz, und den ganzen Rest. Erfahren Sie mehr über mich und nehmen Sie Kontakt mit mir auf.

Ruhe.

Abend saß er immer heimlich auf der Treppe zwischen der ersten und zweiten Etage und lauschte. Unten befanden sich Küche und Wohnzimmer, im ersten Stock die Kinderzimmer und das Bad und ganz oben, da schliefen Mama und Papa. Seine beiden Geschwister schliefen bereits seit einer Weile, zumindest hörte er sie nicht mehr. Und er saß hier im halbdunkel. Und lauschte. Lauschte den Geräuschen des Hauses. Lauschte, wie das Haus sich anhörte. Wie Mama und Papa unten auf dem Sofa leise redeten. Wie der Fernseher wisperte. Er verstand weder die Worte, die Mama und Papa sprachen, noch welche Geschichte im Fernseher erzählt wurde. Das war am Ende auch nicht wichtig. Er mochte die Geräusche. Mochte, wie das alles klang. Das war für ihn Zuhause. Er war erst vier, aber er wusste irgendwie tief in sich drin: Das hier fühlte sich gut an, das hier fühlte sich richtig an. Er atmete leise, versuchte die Düfte aufzusaugen. Stellte sich Mama und Papa vor. Für ihn war das hier Ruhe. Wie im Wald draussen - Ruhe, die aus Ruhe und Vogelgezwitscher bestand. Mama und Papa zwitscherten. Wie die Vögel. Und er hörte ihnen zu.
Er genoss es. Saß zehn Minuten einfach da. Fünfzehn Minuten. Die Ruhe die keine war machte ihn müde. Er stand leise wieder auf. Schlich zurück ins Zimmer, kuschelte sich in sein Bett. Kuschelte sich an seinen weichen Plüschhund. Holte tief Luft und schlief lächelnd ein.


Infos zum Artikel

Eintrag vom 18.03.2012
Kategorie: Nachwuchs
Permalink

.. wer ich bin

Mein Name ist Thomas Gigold, ich schreibe, berate Firmen zum Thema Social Media und betreue Communitys. Das hier ist mein privates Weblog - rund um meinen Alltag, Apple, Autos, Tech, das Netz, und den ganzen Rest. Erfahren Sie mehr über mich und nehmen Sie Kontakt mit mir auf.

Leben mit ADHS

In einer Replik auf den neulichen ADHS-Artikel der FAZ beschreibt Christopher Lauer sein Leben als Erwachsener mit ADHS und seine Einstellung zu Ritalin.
Ich habe ADHS oder Vom Leben in einer linearen Welt - “Pharma-Verteufelung und Verschwörungstheorien: Die Behauptung, es gebe gar kein „Aufmerksamkeits-Defizit“ und keine „Hyperaktivitäts-Störung“, ist unhaltbar.”

In meiner Anmerkung zum ADHS-Artikel geschrieben: “Natürlich ist ADHS kein Gespenst. Doch insbesondere bei Kindern in der Pupertät halte ich die Diagnose zumindest für hinterfragbar.”


Infos zum Artikel

Eintrag vom 23.02.2012
Kategorie: Alltag
Permalink

.. wer ich bin

Mein Name ist Thomas Gigold, ich schreibe, berate Firmen zum Thema Social Media und betreue Communitys. Das hier ist mein privates Weblog - rund um meinen Alltag, Apple, Autos, Tech, das Netz, und den ganzen Rest. Erfahren Sie mehr über mich und nehmen Sie Kontakt mit mir auf.

Gauck und die Netzgemeinde. Ein Phänomen.

Eine freie Meinung haben, sie ändern und äußern zu können, ist das höchste Gut eines jeden Menschen - und eines, für welches ich dankbar bin, es zu haben. Eine eigene Meinung nicht ändern zu dürfen, können oder es trotz neuer Fakten zu tun, ist töricht.

ABER mich fasziniert in den letzten 24 Stunden schon, mit welcher - sonst immer nur Frau Merkel vorgeworfenen - Flipp-Flopp-Haftigkeit die Netzgemeinde auf einen Präsidentschaftskandidaten Gauck reagiert.

Vor 20 Monaten noch als Retter der Nation auf virtuellen Händen getragen, heute der Buhmann, der schwarze Mann von nebenan, dem man mit dem übergestülpten "Ich weiß es aber Besser!"-Kapuzenshirt nicht auf offener Straße begegnen will, weil man ihn ja grüßen müsste. Wie die Ex-Freundin (oder -Freund). Ähnlich auch der Beißreflex: Man zerrt hervor, was man gerade noch schick fand, jetzt aber hassen will. Konservatität, Freiheitsgerede, ...
Da werden Worte, Zitate und Einstellungen so wild herum gedreht, bis es in die eigene Argumentationskette passt. Ex-Kandidat, Ex-Freund.

Ist es, weil sich Gauck in den letzten Monaten rausgenommen hat, eine Meinung zu dem ein oder anderen Thema kund zu tun, welche die Netzgemeinde für sich eingenommen und mit genau gegenteiligen Thesen bestückt hatte? Aber ist "Eine Meinung haben" - oder Kund tun - nicht jenes, unser Gut, sondern auch die vom Bürger aufgetragene öffentliche Pflicht eines Bundespräsidenten? Gauck hat in den letzten Monaten einige Kommentare abgegeben, die der Netzgemeinde, die ihn einst bejubelte, nicht geschmeckt haben dürften. Einige Kommentare, anhand derer sich die Netzgemeinde überlegen fühlt. Er hat den Mut Sarrazins ""bewundert"" (Sternchen 1), die Occupy-Bewegung lächerlich befunden (Sternchen 2), den Namen "Montagsdemo" für die HartzIV-Gegendemos in Leipzig missbraucht gesehen (Sternchen 3) und etwas zur Vorratsdatenspeicherung gesagt (Sternchen 4).

Seltsamerweise hat bisher noch niemand die Frage gestellt: Was wäre, wenn Gauck vor 20 Monaten bereits gewonnen hätte? Fände er das dann weniger dufte? Oder würden wir über diese Äußerungen hinwegsehen?

Ein Mensch in drei Interviews zu erfassen ist schwierig. Einen Mensch mit derlei vielen Lebensstationen zu erfassen, wie Gauck sie hingelegt hat, dafür dürften sechs, neun, zwölf Interviews nicht ausreichen. Vielleicht genügen fünf Jahre. Und vielleicht sollte man dem Mann Gauck etwas Zeit geben. Es gibt wenige Menschen, die fertig geformt in ein Amt geworfen werden. Andere wachsen daran - wie Herzog oder Schröder -, andere nicht - wie Merkel oder Wulff.

Gauck wird neuer Präsident. Akzeptiert es. Und bildet euch bitte ebenso schnell eine neue Meinung, wie diesmal.

Sternchen 1: Niemand, wirklich Niemand kann Thilo Sarrazin Mut absprechen, in einer Gesellschaft, die eigentlich entsprechend geprägt sein sollte, mit seiner wilden Rassen-Gen-Hilfe-wir-sind-verloren-Deutschland-These um die Ecke zu kommen. Dass er damit publizistischen Erfolg hatte, ist traurig, ändert am Mut allerdings nichts.

Sternchen 2: Die Occupy-Bewegung "niedlich" zu finden, und abzusprechen, dass es kein System neben dem Kapitalismus gibt - irgend eine Prägung muss ein Mensch haben, der im Krieg geboren wurde, in der DDR zum Mensch geworden ist und im Kapitalismus seine Freiheit fand. Gysi glaubt noch an den Sozialismus, passt euch auch nicht ...

Sternchen 3: Finde ich auch. Echt. Die Montagsdemonstrationen, die zum Fall der Mauer geführt haben, sollten ein Mahnmal sein. Punkt. Aus. Wer sich die Häufchen hier bei den HartzIV Demos angeschaut hat, dem muss es im Herzen gedrückt haben. Mich hat es das.

Sternchen 4: Es gab Politiker, die waren Pro Vorratsdatenspeicherung, haben ihre Meinung geändert und wurden zu Helden der Netzgemeinde. Komisch.

Sternchen 5: Über das Thema kann man noch viel mehr reden, schreiben, zanken. Doch. Es gibt keinen idealen Kandidaten für das Amt - nicht, nach dem, was es in den letzen 24 Monaten mitmachen musste. Gauck muss eine Lücke füllen, die er eigentlich nicht füllen kann. Ich bin gespannt ...

Sternchen 6: Ob Gauck auch einen Deal mit der Stasi hatte? Oder irgendwann geschummelt hat? Überraschen würde es mich nicht - in den Jahren kommt da sicherlich einiges zusammen. Wir haben spannende Zeiten. Auf der anderen Seite: Ist die Merkel echt so sauber oder langweilig, dass bei ihr das nachschauen nicht lohnt?


Bitte auch noch lesen: Gauck in der Filterbubble, oder Wie wir lernten, den Kontext zu ignorieren., in dem Patrick Breitenbach auf die Zitatenschnipsel eingeht, die rund um Gauck ins Netz gekippt und verdreht wiedergegeben werden. Danke.

Infos zum Artikel

Eintrag vom 20.02.2012
Kategorie: Alltag
Permalink

.. wer ich bin

Mein Name ist Thomas Gigold, ich schreibe, berate Firmen zum Thema Social Media und betreue Communitys. Das hier ist mein privates Weblog - rund um meinen Alltag, Apple, Autos, Tech, das Netz, und den ganzen Rest. Erfahren Sie mehr über mich und nehmen Sie Kontakt mit mir auf.

Ballerspiele mit den Minifigs

Lang her, dass ich über Spiele geschrieben habe.
Aber das hier will, kann, darf ich euch nicht vorenthalten.

LEGO. Boom.
Die Dänen haben Anfang des Jahres bekannt gegeben, ihr Multi-Online-Rollenspiel “LEGO Universe” wegen Erfolglosigkeit einzustampfen. Trotz einer großen, weltweiten Fangemeinde ist es nicht gelungen, die Leute ins Online-Game zu holen. Die spielen wohl offenbar lieber offline mit ihren Bauklötzchen.
Auf der anderen Seite erfreut sich das Spiel Minecraft  aktuell hoher Beliebtheit (so hoher, dass aus Minecraft jetzt gar offizielle LEGO-Sets werden). Und am Ende macht man dort auch nicht viel mehr, als mit Bauklötzchen spielen - wenn auch der Abenteurfaktor gleichsam höher als bei LEGO Universe ist.
Aber wieso sollte man Bauklötzchen und die beliebten, der Jugend entgegenkommenden, Ballergames nicht verbinden können?
Eben!
Dachte sich auch Infernum in Berlin und veröffentlicht jetzt den “weltweit erste[n] Cross-Plattform Free-to-Play Sandbox-Fun-Shooter” - Brick-Force.
My. Hinter dem sperrigen Namen steckt eigentlich nichts geringeres als ein LEGO Ballerspiel mit Minecraft-Attitüde. Nur, dass man mangels Lizenz eben nicht “LEGO” sagen darf, sondern “Brick” sagen muss. Sieht am Ende aber trotzdem irgendwie bekannt aus.
Zum Spiel selbst: Man baut Maps und fängt an mit Freunden (oder Feinden) darin zu jagen, ballern, platt machen. Was mal in Ballerspielen halt so macht. Fähnchen erobern und so.

Das sieht alles sehr satt und schick aus und soll zudem free-to-play daher kommen, für iOS, Android, PC und Browser.

Und wenn sich dieser Text jetzt irgendwie komisch anhört, so soll er das eigentlich nicht. Denn irgendwie bin ich, als altes LEGO Fanboychen, sehr begeistert.


Infos zum Artikel

Eintrag vom 20.02.2012
Kategorie: Internet
Permalink

.. wer ich bin

Mein Name ist Thomas Gigold, ich schreibe, berate Firmen zum Thema Social Media und betreue Communitys. Das hier ist mein privates Weblog - rund um meinen Alltag, Apple, Autos, Tech, das Netz, und den ganzen Rest. Erfahren Sie mehr über mich und nehmen Sie Kontakt mit mir auf.

Seite 1 von gesamt 250 |  1 2 3 >  Last ›

Kommentar schreiben

Commenting is not available in this channel entry.

Kommentare

  1. Pepino, am 21.10.2002
    Bei b) kommt's wohl eher auf das Schmerzensgeld an, oder weshalb hat Captain Kirk so lange die Luft angehalten?
    -----

Was ich derzeit lese

Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand - Jonas Jonasson

Was ich derzeit blogge

Mein Autoblog
AMI Leipzig

Wo ich gerade bin

Miltitz Bahnschranke (Travel & Transport)
May 16, 2012, 12:47 pm

Was ich gerade sehe