Polit-essen

Also, wenn die CDU Schröder jetzt als Kronzeugen Saddam Husseins bezeichnet, verspielt sie sich gerade die letzten Sympathien, die ich für die Schwarzen aufbringen konnte.
Sicherlich hätte die Regierung in der Irak-Frage etwas kommunikativer in Richtung USA und GB sein können, aber die Frage nach einer Beteiligung deutscher Truppen in einem möglichen Irak-Konflikt – egal unter welchem Mandat – mit Nein zu beantworten, finde ich korrekt! Und ich finde auch nicht, dass es ein Widerspruch zur Terror-Solidarität ist. Ich fand die Beteiligung am Afghanistan-Feldzug richtig. Auch wenn ich die Sache an sich nicht richtig fand. Aber eine Beteiligung an einem Krieg, den Bush m.E. eher als -Familienangelegenheit- der Bush-Familie sieht, nur um einen Diktator zu stürzen (und genau das ist das Ziel der USA, es geht schon lang nicht mehr um die Waffeninspekteure) finde ich generell falsch!
And now, call me idiot!

Genial. Coole Pixel-Avatare!
Schade nur, dass bei den -Star Trek-Avataren keine von DS9 dabei sind. Dafür sind die -Kirk/Spock Slashes- genial 😉

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10 Kommentare

  1. nun, in dieser weise habe ich das nicht gemeint. ein krieg ist sinnlos. na klar dĂŒrfen wir den zweiten weltkrieg nie vergessen, aber mich und eigentlich auch schon meine eltern berĂŒhrt das ganze doch gar nicht mehr, da gebe ich dir recht: schluss mit deutschland als ewigen bĂŒckling!!

  2. Hmm… dass er "der; Kronzeuge" ist, ist Tatsache: Das irakische Staatsfernsehen feiert Schröder als grossen BeschĂŒtzer und Freund. Das ist halt in den Zeiten von Propaganda sehr beliebt. Ist ja nicht das erste Mal, dass man irgendeinen Politiker als BeschĂŒtzer feiert, da waren schon viele dran. Schröder ist nicht der Erste.

  3. naja, dass die Irakis jetzt Schröders Standpunkt fĂŒr ihre Zwecke und fĂŒr ihr Propaganda nutzen – dafĂŒr kann er nun ja nix…
    Aber ich finde seinen Standpunkt richtig – die Amis wollen um jeden Preis Saddam weg haben – hat von denen jemals einer daran gedacht, was dann ist? Es kommt doch meistens eh nix besseres nach…

  4. Es sind m.E. 2 Schuhe ob jemand mit meinen Aussagen Propaganda macht (wie der Irak) oder ob die Opposition im eigenen Land es so darstellt, als wĂ€re ich persönlich zu Sadam gegangen, hĂ€tte ihm auf die Schulter geklopft und gesagt "La;ß ma, das mach ich schon"

  5. Ich finde beide Seiten totlangweilig und wĂŒrde bei solchen Dingen am liebsten meinen Pass zurĂŒcksenden, da kann man sich fast nur schĂ€men, dass der Wahlkampf so gefĂŒhrt wird, v.a. weil ich diese ganze Diskussion sowieso absolut lĂ€cherlich finde und man da irgendwie a) das Sommerloch gefĂŒllt hat und b) den Bezug zur RealitĂ€t verloren hat.

    Sehr interessant war ein Beitrag in irgendeiner Sendung auf ARD, dass die Briten WĂŒstentauglichkeitstest mit ihrer Armee gemacht haben. Fazit vom britischen Manöverleiter: "Das; einzige, was nicht versagt hat, waren die von den amerikanern gemieteten Transportflugzeuge. Unser Material ist total untauglich." Und passend dazu schaut man sich die deutsche Armee an, die sowieso schon schlecht ausgerĂŒstet ist und schon gar nicht zu einem WĂŒstenkrieg taugt. Dass wissen die USA sehr genau, sie lassen ja die Briten schon nichts anderes machen, als mit ihren Flugzeugen herumzufliegen, warum sollte man also D um irgendetwas bitten ausser Überflugrechte? Ich finde es traurig, dass man da nicht mal das Hirn einschaltet und diese Diskussion als ĂŒberflĂŒssig erklĂ€rt.

  6. ich denke, dass sich deutschland generell aus jedem krieg raushalten sollte. genau wir sollten es wissen. wer ist ĂŒberhaupt an friede, freude, eierkuchen in irak und anderen diversen &quotschurkenstaaten;" interessiert? auch afghanistan war nicht richtig, gleiches mit gleichem zu vergelten hat deutschland schließlich hinter sich gebracht. die usa braucht mit abschaffung ihrer todesstrafe wahrscheinlich noch ewig oder schafft es nie. außerdem wurde mit dem afghanistan-krieg die gefahr vor terror auch kein stĂŒck gebannt.

  7. <cite> ich denke, dass sich deutschland generell aus jedem krieg raushalten sollte. genau wir sollten es wissen.</cite>

    Das eben nicht.
    Nach ĂŒber 50 Jahren sollten wir dieses Kriegstraume endlich ablegen! Was nicht bedeutet, ich bin fĂŒr Krieg! Ich bin lediglich dafĂŒr, dass D sich nicht dauern duckt wenn die Sprache auf MilitĂ€r oder Krieg kommt und sagt &quotBitte; zeigt nicht auf uns! Tut uns alles ganz fĂŒrchterlich Leid!".

    Abgesehen davon, dass ich dagegen bin: Ich glaube auch nicht, dass D sich aktiv an einem Boden-Feldzug beteiligen könnte. Nicht im großen Stil. Aber das den Amis doch daran gelegen ist, das D "Amen;" zu ihrem Vorhaben sagt, beweisst die Presse und das Verhalten der USA.

    Ich finde es abgesehen davon recht lĂ€cherlich einen Krieg so in der Öffentlichkeit zu diskutieren. Sadam dĂŒrfte jetzt genug Zeit gehabt haben um sich auf einen langen, – in seinen Augen – guten Fight einzustellen.

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