PS3: Zweiter Controller und “Blast Factor”

Kurz bevor die Spiele für die PS3 hier ankamen, wurde ich von der Frau des Hauses bereits genervt, dass wir doch noch einen zweiten Kontroller kaufen könnten. Denn trotz des hohen Preises der PS3 liegt dem Standard-Karton leider nur einer der kabellosen Controller bei. Argument der Frau: Man kann damit viiiiiel mehr Spaß haben, und am Ende der zweimonatigen Probezeit kann man ihn auch bei eBay wieder verkaufen*.
Außerdem kann man dann auch zu zweit gegeneinander spielen. Was leider nicht der Fall ist, denn bisher sind alle (dem TRND-Projekt beiliegenden Spiele) welche für Einzelspieler, die man ”nur“ online gegeneinander spielen kann. Aber das ist ein anderes Kapitel …

Tatsächlich allerdings hatte die Frau geflunkert, wie sie später unter Folter widerwillig zugab. Eigentlich nämlich wollte sie den zweiten Kontroller nur, um das zwischenzeitlich für 5 Euro im Online-Store erstandene „Blast Factor“ zu zweit zocken zu können. (Derzeit übrigens läuft das Projekt „Überredung für zwei PS2-Controller-Konverter“, seitens der Frau, damit wir über Ostern zu viert spielen können).

„Blast Factor“ ist aber *wirklich* ein Grund zur Investition (immerhin 50 Euro für einen Controller), denn es ist einfach genial. Die PS3 lädt super schnell Spiele von der Festplatte, was es ermöglicht kurz eine Runde zu zocken während Töchterchen ruhig spielt oder Mittagsschläfchen hält. Und fällt dann auch noch meine eigene Kaffepause (vom selbständig sein) in diese Pause, blüht meine Frau auf.

Vom Spiele-Prinzip her, ist „Blast Factor“ ein typisches kleines Arcade-Game, auch wenn man ein oder zwei Durchgänge benötigt um mit der Koordination der beiden Sticks klar zu kommen (links steuern, rechts in die entsprechende Richtung schiessen). Die zwei Joysticks so zu bedienen das man in die eine Richtung fliegt und währenddessen in die andere Richtung schiesst, dann dabei auch noch treffen und den Blick in alle anderen Richtungen offen zu halten ist schwer, macht aber bereits beim ersten Mal immensen Spaß.
Das Prinzip ist dem von Astroids nicht unähnlich, nur bewegt man sich hier im Reagenzglas innerhalb „kontaminierter“ Zellen, in denen man verschiedenartigste Feinde beseitigen muss. Neben dem schiessen kommt in höheren Leveln dann auch das schütteln der Controller hinzu.

Die Level sind kurz, steigern aber auch passend zur Geschwindigkeit, in der man eine vorhergehende Zelle „gesäubert“ hat aber auch ihr Schwierigkeitsniveau an.

Das Spiel eignet sich perfekt um eben kurz auszuspielen, wer Abends die Gassirunde mit dem Hund dreht, oder wer die Nacht aufsteht, falls eines der Kinder wach wird.
… das erinnert mich daran: Ich muss jetzt weg. Üben!

* eigentlich ist das der ultimative Grund, warum *ich* unter den 5 am Ende des Projektes ausgewählten „Behaltern“ sein sollte 😉

(Die PS3 habe ich von TRND, der Eintrag basiert *schamlos* auf einem Bericht, den meine Frau für TRND geschrieben hat!) —–

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