Kino

Was mich richtig nervt an der Presselandschaft im Allgemeinen, wenn es um das Thema Kino geht: Die Infoüberflutung. Es wird einem ziemlich schwer gemacht – egal ob im Fernsehen, der Zeitung oder im Netz – über einen guten Film nichts oder nur sehr wenig mitzubekommen. Das war bereits bei Matrix (1-3) so, wo ich wirklich nur mit Mühe erreicht habe den Inhalt nicht vorher zu erfahren.
Bei „Findet Nemo“ ist es leider nicht möglich gewesen!
Selbst das Ende kenn ich bereits. Dabei wollt ich es nicht wissen. Wenn man aber dann beim durchzappen in den tagesthemen (!) in einer Beitragseinleitung das Ende des Films quasi in einem Nebensatz präsentiert bekommt oder in der Netzeitung Titel wie „Movie – Fisch im Klo“ liest, stellt sich mir die Frage warum es keine Selbstverpflichtung der Medien gibt Film- und Handlungsbögen nur zu 50 oder 75% zu erzählen?! Oder bin ich der einzige Mensch in der weiten, weiten Welt der so denkt?
Sicher, ich gebe zu bei manchen Filmen oder Serienfolgen will ich das Ende auch bereits vor der (deutschen) Ausstrahlung wissen … aber in guten Newslettern und Newsgroups wird man wenigstens gewarnt wenn gespoilert wird … Das ist immo nur fair!

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2 Kommentare

  1. da kann ich dich verstehen, auch wenn ich um nemo-beiträge bisher drumrumgekommen bin, also ich kenne das ende noch nicht und freue mich schon das zu sehen… und wehe es versaut mir doch noch jemand… ;o)

    aber ne selbstzensur quote wäre klasse…
    —–

  2. Das betrifft nicht nur die Medien… Auch als Fussballfan bekommt man die Halbzeitstaende und Endergebnisse aller anderen Spiele bereits im Stadion ueber Anzeigetafel – oder noch schlimmer – ueber Stadionlautsprecher bruehwarm serviert.
    Da kann man sich dann die Sportschau auch gleich sparen…

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