Abschied

Das war die Formel 1 in 2005.
Es war schön. Spannend.
Glückwunsch an Renault und Fernando, auch wenn ich McLaren und Kimi lieber vorn gesehen hätte. Jedoch – da muss ich meiner Frau beipflichten -: Renault hat dieses Jahr den besseren Job gemacht. Den konstanteren.

Nächstes Jahr wird spannend! V8-Motoren. Nicht nur die Teams müssen neu lernen, auch die Fahrer, denn mit weniger Power im Heck fährt man anders, beschleunigt anders.
Ich freu mich …
Und neue Teams: Aus Sauber wird BMW. Aus Minardi das ‚Red Bull 2‘-Team. Aus BAR wird endgültig Honda. Aus Jordan – eine Träne rollt – wird Midland F1. Und vielleicht, vielleicht gibt es ja sogar ein bisher mysteriöses neues Team? Williams als letztes wirklich privates Team?!

Ich fiebere März 2006 entgegen!

Jordan 1997

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5 Kommentare

  1. Naja, es ist ebenso wenig ein Privat-Team wie es Midland ist, BAR war oder eben Minardi wird. Wieso? Weil es kein Team seiner selbst willen ist. Williams, Jordan, Minardi sind Teams die in der F1 sind weil die Teamchefs = Teameigner da hin wollten. Red Bull ist in der Formel 1 weil die Firma RedBull das als schickes Marketing-Ding sieht. Bei Midland ebenso. Das der Firmenchef da sicherlich Interesse in der F1 hat ist insofern nebensächlich weil RedBull und Midland nicht des Sportes wegen in der F1 sind. Außerdem sind Teameigner und Teamchef da nicht eine Person …

  2. Hm, danke Thomas. Ich erinnere mich nur, einmal über den Red-Bull-Chef gelesen zu haben, dass er sich mit seinem F1-Eintritt einen jahrelang gehegten Traum erfüllte und seine ganze Aufmerksamkeit dem Team widmet. Das alleine, dachte ich, sollte reichen, um Red Bull als zwar von einer Firma betriebenes, aber von privatem Herzblut getriebenes und damit Privatteam zu sehen.

    Letztendlich aber egal, Red Bull ist mir wegen des Eigentümers (dessen Name mir immer noch nicht einfällt) sehr sympathisch (dachte nicht, dass das geht), obwohl ich das Gesöff nicht mal mit akutem Flüssigkeitsmangel trinken würde. 🙂

  3. Naja, wie gesagt wird sich sicherlich keiner der Nicht-Autohersteller in die Formel 1 begeben, wenn nicht einer der Oberen für den Sport sehr erwärmen kann. Sonst verbrennt man das Geld in diesem Umfang nicht …

    Dietrich Mateschitz (der mit den Flügeln) hat ein schweres Faible für den Motorsport, sonst gäbe es keine derartigen Bemühungen von ihm (nicht nur in der F1). Allerdings finanziert das noch immer nicht er aus seiner eigenen Tasche sondern seine Firma. Entsprechend kann man Red Bull vielleicht als „Halb-Privat“ bezeichnen 😉

    Einen ähnlichen – kleingewichtigeren Fall – gibt es übrigens in der deutschen Mode-Welt: Der Chef von Orwell hat ein Faible für Motorsport und tritt dewegen als Haupt-Sponsor und Ausrichter des ‚Orwell Super Sports Cup‘ auf. Eigentlich eher ein privates Vergnügen, aber er läßt es über sein Mode-Lable laufen, weswegen man es eben – streng gesehen – nicht als Privat sondern als Firma bezeichnen muss.

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