Resistance: Fall of Man

Ich gestehe: „Resistance: Fall of Man“ ist mein erster Ego-Shooter. Und damit betrete ich nun die von der Politik allgemein verteufelte und verboten gehörende Stufe des Zockertums. Demnächst laufe ich wahrscheinlich wie Nathan Hale durch GB und suche mir seltsam aussehende Zombie-Aliens zum abballern …

res2.jpgNun, aber lassen wir das Vorgeplänkel!
„R:FoM“ ist ein wirklich gutes Spiel, das meinem dilettantischen Shooter-Ansatz sehr entgegen kommt und die Einstiegslevel selbst für Menschen wie mich wirklich recht einfach gestaltet: Direkt zu Beginn hat man eine sehr gute Waffe, die Aliens sind anfänglich ein wenig dümmlich und den weiter entfernt abgefeuerten Schüssen der werten Ausserirdischen läßt sich Matrix-like ausweichen. Außerdem liegen in den ersten Runden doch verhältnismäßig viele Energieeinheiten, die dem eigenen (Über-)Leben recht zuträglich sind. (Mit zunehmendem Vordringen in höhere Level wird es allerdings auch schwieriger: Die Grauköpfe werden aufmerksamer und die Energiepacks weniger)
Das hindert natürlich nicht daran, binnen der ersten Runden direkt einige Male in die zerstörte Kleinstadterde zu beissen. Der Frustlevel allerdings ist sehr gering. Das liegt unter anderem an der netten Atmosphäre und zum überwiegenden Teil doch sehr gut gemachten Renderings. Da sieht man dann auch einige kleine (Physik-)Fehler nach. Auch wenn größere Wundmerkmale nach einem Dauerbeschuss oder Häuser, die einen Effekt zeigen, wenn man sie mit einem 70-Tonnen-Panzer beschießt, ganz nett gewesen wären. Aber man kann nicht alles haben …

Insgesamt macht es Spaß, vor allem, weil der Einstieg selbst für Non-Shooter wie mich recht einfach ist. Und vielleicht ist es das, was Resistance dann ausmacht.

Trailer:

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