Ich Dich auch!

Es gibt übrigens *NICHTS* süßeres, als die 24 Monate alte Tochter, die um 23:20 auf dem Klo sitzt und einem auf dem Rückweg ins Bett einen dicken Knutsch auf die Wange gibt und „Ich hab Dich lieb“ sagt.

Kinder ändern wirklich einiges im Leben. Würde ich behaupten nichts zu vermissen – ich würde lügen. Natürlich vermisst man die spontane Freiheit. Man vermisst das Wochenende im Bett verbringen zu können. Man vermisst die erholende Faulheit. Auf der anderen Seite: Es sind Momente wie der oben beschriebene, in denen einem das Herz aufgeht. Es sind Wortwechsel wie dieser, stolze Momente wie jener oder Situation wie die da. All das – und ich weiß: man hört dieses von all diesen Eltern – macht die kleinen Machtkämpfe, die Verantwortung und die Momente, in denen man die eigenen Kinder auch mal verflucht, wieder wett. All das macht extrem glücklich.
Ich glaube, so richtig versteht man das wirklich erst mit eigenen Kindern. Also: Traut Euch … Kinder rocken. Wie Sau sogar.

2 Kommentare

  1. Ohja, das hast Du sehr schön beschrieben. Wie oft verflucht man das eigene Kind. Wie morgens, wenn sie sich nicht anziehen will, mal vom Aufstehen ganz zu schweigen. Dann flucht man, erklärt ihr die Uhr und könnte losbrüllen.
    Aber warum? Es gibt eben auch so viele schöne Momente wie der da oben. Da lacht man über kleine Dinge, die den Alltag aus der Reihe bringen, eigentlich nur noch.
    —–

  2. Als Vater einer (noch nicht ganz) 3-jährigen Tochter kann ich nur eins sagen: stimmt! In meinem Fall kann ich sogar sagen, dass meine Tochte auch meine Muse (im Sinne von Ispiration) ist. Manchmal habe ich das Gefühl, dass sie mir mehr „gibt“, als ich ihr zurück geben kann.

    Und es gibt keine ehrlichere Liebe als die Liebe eines Kindes zu seinen Eltern. Daher ist es mir unbegreiflich, wie manche (aber zum Glück nur wenige) Menschen diese Liebe enttäuschen oder gar missbrauchen.

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