Politische Schachspiele vor der Wahl

Politik ist ein Possen-Spiel.
Und derzeit bringt man seine Schach-Figuren für das “Super-Wahljahr” 2009 in Stellung. Figur 1: Steuersenkungen. Damit kann man sich immer prima ins Gerede bringen, und deswegen werden sie derzeit viel diskutiert. Frau Merkel will sie nicht, oder frühstens nach der Bundesttagswahl 2009. Klar, Steuersenkungen im Wahlkampf versprechen kommt immer gut.
Figur 2: Arbeitslosenzahlen.
Da hat Frau Merkel derzeit ja gut Karten. Der Staat hat sich die Zahlen so prima hin-frisiert wie schon seit 10 Jahren nicht mehr. Da nun aber die Wirtschaftskrise einschlägt und mehr Arbeitslose zu erwarten sind, muss man vorsorglich noch einmal korrigierend eingreifen. Weshalb man mal eben die von privaten Vermittlern betreuten Arbeitslosen nicht mehr als arbeitslos deklarieren will. Prima.
Ich bin auf Figur 3 gespannt. Jetzt müsste ja mal die SPD mit einem Vorschlag kommen …

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Ein Kommentar

  1. Na das mit den Arbeitslosenzahlen schlägt doch dem Fass den Boden aus. Ich finde, mit diesem Schachzug schaffen sie es, den Deutschen vorzugaukeln, die Arbeitslosenzahlen seien gesunken, ebenso auch die steuerlichen Ausgaben, die ja auch anfallen. Doch genau das ist ja nicht der Fall, nur weil einige Arbeitslose von privaten Vermittlern betreut werden, bekommen sie ihr Geld doch weiterhin vom Staat, also von unsereins. Und wer soweit denken kann, der sieht auch, dass alles nur Vorgaukeln ist und wird sicherlich nicht die CDU wählen. Das Volk hinters Licht zu führen, ist für mich zumindest ein Ding der Unmöglichkeit und das werde ich persönlich sicher nicht unterstützen.

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