11 Fragen von Jens

Von Jens habe ich ein Stökchen zugeworfen bekommen – und das beschäftigt sich nicht nur mit Weihnachten, sondern auch mit zwei spannenden Fragen zum Thema Bloggen.
Also schnapp ich mir das Ding direkt und beantworte es!

Blogstöckchen

Weihnachten steht vor der Tür – Alle Geschenke schon besorgt?

Ähm … Nein. Nicht ein einziges!

Gutschein, ausgewähltes Geschenk oder gar etwas Selbstgebasteltes? Was bringt der Weihnachtsmann?

Vorrangig ausgewählte Geschenke – die aber mit viel Köpfchen ausgewählt. Es ist mir wichtig, Geschenke zu besorgen, über die man länger nachgedacht hat. Dieses Jahr allerdings denke ich noch …

Wie sieht es mit der Internet-Nutzung zu Weihnachten aus? Twitterei von der Völlerei?

Ja, absolut. Wenn es zur Familie geht ist Twitter ein unerlässliches Ventil.

Nach Weihnachten kommt Silvester! Gibt es schon gute Vorsätze oder machst du dir keine?

Ich mache mir keine guten Vorsätze. Denn die haben mit Planung zu tun, und planen ist nicht meine Sache. Ich lebe und genieße den Tag – klingt abgedroschen, ist aber so. Was die Zukunft bringt, darüber mache ich mir Gedanken, wenn sie da ist.

Schauen wir mal in die Glaskugel, wo siehst du dich Ende 2020?

Hatte ich nicht gerade gesagt, dass ich nicht der Typ Weissagung bin?
Ehrlich, ich zerbreche mir nicht den Kopf über gestern oder morgen. Allein in den letzten 10 Jahren ist soviel passiert – ich hätte nie erahnt, wo ich heute sitze oder was ich tue. Sieben Jahre in der Zukunft? Keine Ahnung.

Nun drehen wir die Zeit etwas zurück: Was wolltest du als 6 jähriger werden?

Wahrscheinlich Lkw-Fahrer. Weil mein Vater eine Spedition hatte. Später wollte ich Kriminalbeamter werden. Der realistischte Berufswunsch für mich war Journalist …

Was bist du geworden? Hast du deine Jugendträume erfüllt?

… und Journalist bin ich nicht geworden, weil ich mich dem Redaktionsdiktat nicht unterwerfen wollte. Ich habe in jungen Jahren als Freier Journalist bei der ein oder anderen Lokalzeitung gearbeitet & schnell gemerkt, dass das Arbeiten dort nichts für mich ist.
Heute verdiene ich mein Geld trotzdem mit Schreiben: ich bin Blogger und Community Manager. Im Grunde ist genau das immer mein Wunschberuf gewesen: frei zu sein in dem, was ich tue und schreiben zu können, über was ich will.

Was würdest du dir für deine persönliche Zukunft wünschen?

Wieder so eine Zukunftsfrage …
Ich will, dass meine Kinder glücklich und gesund aufwachsen. Und für mich ganz egoistisch: ich will ihnen dabei zusehen. Das schließt mit ein, dass ich ein guter Vater sein will – wie auch immer man das definiert. Sagen wir: ich will ein guter Vater in den Erinnerungen der Kinder sein 😉

Was kann man mit Geld nicht kaufen, dir aber trotzdem mal schenken?

Oh, gute Frage. Ich bin ein sehr introvertierter Typ. Das heisst, ich bin mit mir allein eigentlich immer am glücklichsten. Was man mir schenken kann, ist Zeit. Drei Kinder und Selbständigkeit reduzieren „Ich-Zeit“ auf ein wirkliches Minimum. Ich glaube, das wäre ein schönes Geschenk … Zeit ist kostbar in unserem Jahrhundert, für mich ist das tatsächlich nicht nur so dahin gesagt.

Wie stehst du zu Werbung in Blogs?

Ich gehörte in Deutschland Ende Anno 2000 zu den ersten Bloggern und hatte schon immer ein sehr entspanntes Verhältnis zu den Spielmöglichkeiten und Variationen des Genre Weblogs. Ein Blog ist, was du draus machst – solange es eine Persönlichkeit hat, und das Blog genannt wird 😉

Wie siehst du die Relevanz von Blogs in den kommenden Jahren

Die Relavanz-Frage halte ich für eine der überstrapaziertesten Diskussionen in Bloghausen. Und Medienmenschen, die mehr Qualität und Relevanz von Blogs allgemein fordern, sind anmaßend.
Jedes Blog ist relevant, und sei es nur für seinen eigenen Autoren. Blogs als „Genre“ sind aber schwer zu erfassen, für sie gelten keine „Grenzen“ wie Zeitungen. Ich denke aber, dass es einigen Blogger geschafft haben, ihre Blogs medienrelevant oder „massentauglich“ zu positionieren, und ich sehe nicht, wieso das nachlassen sollte. Gut gemachte Blogs etablieren sich als Stimme im Medienchor – und das anerkennen mittlerweile ja auch die letzten Presse- und Medienvertreter in Verlagen und Unternehmen. Zu eruieren, ob Blogs für sich als Unternehmen nun relevant sind, ist die Aufgabe eines jeden Unternehmens. Relevanz ist immer auch von Kriterien und Zielen abhängig.

Stopp…..!!!

Bei mir endet die Route des Blogstöckchens. Ich habe euch schon vor einigen Tagen 10 Fragen vor die Füße geworfen – und das Stöckchen nehme ich hiermit einfach und werfe es noch einmal in die Runde – wer mag, fängt es! 🙂

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