Bug oder Feature?

Mmh, kann mir mal jemand sagen wie ich das jetzt geschafft habe? Da versuche ich seit Wochen die pMachine dazu zu überreden, dass auch nicht registrierte Mitglieder Kommentare schreiben dürfen, während das Weblog ein „collective weblog“ ist und bekomme es nicht hin und jetzt schraube ich hier lokal rum und plötzlich funktioniert es … *grmpf*
Und wie überzeuge ich die Maschine nun, für Nichtmitglieder Eingabefelder für Name, Mail und URL auszugeben und für Mitglieder nicht?
Außerdem muss ich bei allem Lob für die Maschine sagen, das Ding ist schlecht programmiert. Bzw. nicht schlecht programmiert, aber bei einigen Datenbank-Sachen frage ich mich, wie man das tun kann (z.Bsp. das Datum nicht als timestamp oder DB-Zeitstempel abspeichern sondern Zahl für Zahl in extra Spalten!) oder die Anzahl der Kommentare nicht zu zählen, sondern in einer DB-Spalte zu speichern und derlei Sachen. Wirkt in meinen Augen irgendwie doch recht strange … Oder warum werden über phpMyAdmin importierte Einträge nicht im Admin-Bereich angezeigt, aber auf der Startseite?

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6 Kommentare

  1. Thomas, der Vergleich hinkt ein wenig: pMachine kann eine Menge Dinge, die Sunlog in der derzeitigen Form nie können wird (eben weil die DB-Struktur viel einfacher ist) – wie Mitgliederverwaltung, Vor-/Rückdatierung, „Verfallsdatum“, so etwa 150 spezielle Tags, ein mehrstufiges Anpassungssystem, … – ist halt die Frage, ob man diese Features braucht und wie man mit dem System umgehen will.

    Sunlog ist klasse, wenn man selbst Hand anlegen möchte oder eben ein „schlankes“ System möchte. Andreas hat da wirklich super Arbeit geleistet. pMachine ist enorm leistungsfähig – allerdings ist man bei Problemen und Feature-Requests weitgehend auf den Support von Rick, Chris und co. angewiesen (der allerdings hervorragend funktioniert). Ist halt kein System, bei dem man selbst unter der Haube schrauben soll. IMO legitim.

    Um bestimmte Inhalte für (eingeloggte) Mitglieder auszugeben, andere für die Gäste, hilft dieses Kontrukt bei pM:

    <?php if (require_login()==0){ ?>
    … Content für Gäste …
    <?php }else{ ?>
    … Content für Mitglieder …
    <?php } ?>

    Gehört natürlich in die jeweilige PHP-Datei; einfach zwei verschiedene Kommentarformulare verwenden, wobei in dem für die Mitglieder die betreffenden Eingabefelder ausgeblendet und mit passenden Defaultwerten vorbelegt sind (die dann mit übergeben werden).

  2. Shit, Deine Kommentarfunktion schluckt (auch) die Tags :-((

    [.?php if (require_login()==0){ ?.]
    … Gäste …
    [.?php }else{ ?.]
    … Mitglieder …
    [.?php } ?.]

    [. öffnende spitze Klammer (kleiner)
    .] schliessende spitze Klammer (größer)

  3. @Markus
    Danke, die Idee hatte ich auch schon, nur wollte ich eine solche „Hard-Codierung“ vermeiden, werde es aber wohl so machen 🙂

    Sicher kann man mit pMachine mehr als mit sunlog, das ist ja auch der Grund warum ich es für das Projekt nutze, das Ding ist nur, dass ich mich bei einigen Datenbank-Dingern frage ob die nicht eleganter gemacht werden könnten … Das ist aber auch egal (und Vor-/Rückdatierung kann man auch mit timestamps machen, funktioniert hier z.Bsp. mit meinem eigenem Script sehr zuverlässig). Aber jeder hat natürlich seinen eigenen Stil und seine eigenen Erfahrungen und Gründe. Die Datenbank-Struktur bei der Maschine ist halt nur etwas verwirrend und macht mitunter simple Add-On-Abfragen sehr aufwendig (ich denke da nur an ein Hack für „Last Comments“)

  4. Mit einer sauberen Datenbank kann man eigentlich viel mehr als mit einer Schlechten. Bei meiner Semesterarbeit habe ich mit Hilfe eines Datenbankabstraktionslayers und einer gut gestalteten Datenbank mit simpelsten Operationen ein Vielfaches hingekriegt. Der Code war weniger und Schlanker als bei Sunlog, die Software hat hunderte Requests pro Sekunde gemacht und irgendeine Online-Zeitung zu fahren, war kein Problem.

    Solche anfänglichen Design-Fehler kann man nur wieder rückgängig machen, indem man von Vorne beginnt, sowohl bei Sunlog als auch bei pMachine nicht machbar, um die rückwärtskompatibilität zu sichern, was auch der Grund war, dass es für mich ziemlich sinnlos war, weiterzumachen…

  5. Ja, nur ist pMachine ja bereits in Stufe 2.2 … da hatte sunlog die Sachen schon wesentlich eleganter gelöst.

    Das man am Anfang einfach Fehler bzw. Sachen anders macht ist mir ja auch bewusst. Selbst heute überlege ich an DB-Konstrukten noch immer am längsten bei einem Projekt …

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