The Quest

Ein Vorsatz für November: Mir wieder Zeit nehmen ein Buch zu lesen. Oder sagen wir, mir mehr Zeit nehmen, wieder ein Buch zu lesen, welches sich nicht mit dem beschäfftigt, was ich den ganzen Tag sowieso schon mache (Programmieren, das Web und dieses ganze Zeug, das sich sowieso nicht durchsetzen wird).

Lust hätte ich einmal wieder auf einen schönen Science Fiction Roman. Etwas wie „Der ewige Krieg“ oder „Der ewige Friede“ von Joe Haldeman, „Superluminal“ von Vonda N. McIntyre oder „Der Tisser Krieg“ * von Kevin O’Donnell (kennt das überhaupt noch jemand, der heute noch lebt?). Vielleicht sollte ich aber einfach auch noch einmal Bewußtseinsspiele von Pat Cadigan lesen, dessen Kosum nun bereits so lange zurück liegt, dass ich mich nicht einmal mehr daran erinnern kann ob ich es zu Ende gelesen habe. Ich kann mich nur noch daran erinnern um was es geht, und dass es gut war …

Vielleicht hat ja ein werter Leser einen Tipp für ein gutes SciFi-Buch?

* Der Tisser Krieg, nur noch im Antiquariat.
Klappentext: „‚Tisser‘ nennt man das Wundergerät, mit dem man direkt ins Raum-Zeit-Kontinuum eingreifen kann. Ganze Abschnitte der Realität können herausgeschnitten, in der Zeit verschoben oder sogar ausgelöscht werden – einschließlich der Erinnerung an sie. Was vielen zunächst als die Wunderwaffe schlechthin erscheint, stürzt die Menschheit bald in ein Chaos jenseits der Wirklichkeit, aus dem es keine Rückkehr gibt.“
Wenn ich Zeit habe schreibe ich bald einmal einen Review zu diesem Buch. Verdient hat es das.
Es spielt übrigens in der Zeit von Juli 2004 bis März 2006 …

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2 Kommentare

  1. Tisser-Krieg klingt ja recht interessant und wird bei mir mal in die „muss ich mal lesen“-Liste aufgenommen. Es ist sowieso interessant zu lesen, wie manche die Zukunft einschätzen, oder Aspekte der Zukunft. Und dann die Gedanken, wie der Autor wohl auf die Idee gekommen ist, warum er wohl meint das es so sein könnte, oder kommen muss. Die Karikatur der Zeit in der er selber lebt, oder die Gedanken der Menschheit was wohl toll wäre und des Autor’s Sicht der Schattenseiten dieser Gedanken.

    Ich hoffe es ist klar geworden, was ich meine, ist ja schon schließliclh spät.

    Mein Buchtipp ist vom Meister der Science-Fiction persönlich. Und zwar die Neuromancer Trilogie, falls du sie noch nicht kennst. Wovon ich gerade die ersten beiden Bücher gelesen habe, und sagen muss, dass sie echt gut sind. Auch wenn ich leider zugeben muss, dass ich den ersten Teil, also „Neuromancer“ nicht wirklich verstanden habe, was aber gut daran liegen kann, das die Welt, die William Gibson (der Autor natürlich ;-)) erschaffen hat, im ersten Roman für mich noch neu war und dass das wohl etwas von der leicht verwirrenden und verworrenen Handlung abgelenkt hat. „Count Zero“, der zweite Teil ist dagegen einfacher zu lesen, mit Querbezügen zum ersten Buch, auch wenn es eine komplett andere Story hat und nicht auf das erste Aufsetzt und das erste auch keine Vorraussetzung darstellt, den zweiten Teil zu verstehen. Sie behandeln im Grunde vollkommen andere Aspekte Gibson’s Version der Zukunft. Vom dritten Teil „Mona Lisa Overdrive“ kann ich noch nichts sagen, da habe ich gerade die ersten 3 Absätze hinter mich gebracht.

    Ich hoffe ich habe dir eine neue Idee zum lesen gegeben und nicht ein Buch erklärt, welches du schon kennst.
    —–

  2. William Gibson ist bei mir (nach ca 15 Jahren) auch wieder aktuell. Nachdem ich kürzlich sein „Pattern Recognition“, was man ja nicht unbedingt als Science Fiction bezeichnen kann, gelesen habe, hab ich nun „Burning Chrome“ wieder ausgegraben Bestimmt ein guter Einstieg in Gibsons Arbeit“Burning Chrome“ ist die Sammlung seiner frühen, kurzen Werke. Darunter findet man auch Collaborations mit anderen Autoren wie Bruce Sterling oder John Shirley, dessen „Eclipse“-Trilogie ich hier auch noch als besonders lesenswert empfehlen möchte.

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