Snakes on a Plane

snakes-on-a-plane.jpgMan nehme: Einen Samuel L. Jackson. Ein Flugzeug. Und zweihundert Schlangen.
Das wird verrührt, gefilmt und kommt unter dem Titel Snakes on a Plane ins Kino.
Dank der Legende, Samuel L. Jackson hätte sich ohne vorheriges Lesen des Drehbuches nur wegen des kongenialen Titels für den Film zur Verfügung gestellt hat sich in den letzten Monaten – ohne das auch nur eine Sekunde Film in die Öffentlichkeit gelangt wäre – ein wahrer Kult um diesen Film entwickelt. Da wird über Plot, Ideen und Umsetzung philosophiert, da enstehen T-Shirts, Fake-Filme und es herrscht schon jetzt die Überzeugung: Der Film kann nur schlecht sein.
Aber genau das widerrum bringt Fans hervor. Ein B-Movie in bester Tradition. Einer, der kommerziellen Erfolg haben könnte. Einer, bei dem die Produktionsfirma sogar auf den Hype reagiert und den trashigen Produktionstitel nicht wie geplant durch „Pacific Air Flight 121“ ersetzt (wobei der auch nicht besser gewesen wäre, insbesondere im Zuge von „Flight 93“) oder Fan-Sites der Woche kürt.

snakesonaplane.jpgJetzt gibt es den ersten – offiziellen – Trailer (nachdem es den Teaser bereits seit längerem gibt). Und der läßt genau das vermuten, was die Netzgemeinde seit Monaten hofft: Trash at it’s Best. Und nicht mehr, als der Titel – einer der geradeaus, ehrlich und so aussagekräftig ist – vermuten läßt. Schlangen im Flugzeug eben.
Nach Anaconda (endlich?) wieder ein Schlangen-B-Movie. Diesmal aber ein guter. Schlechter. Eben.

Deutschland-Start: 07.09.2006

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