Eine Woche Macianer

… und der zufriedenste Computer-Nutzer dieses Planeten.

… wenn auch der, mit der wahrscheinlich teuersten Lehrstunde der Woche. Hat mich 89 Euro gekostet, und die Einsicht, dass das Netzteil des MacBook dem Gebiss eines Hundes nicht widerstehen kann.

6 Kommentare

  1. Was ist es denn nun, was dich so zufrieden macht? Ich möchte jetzt nicht das üblich hören, sondern welche 4-5 Eigenschaften lassen dich sage, „wow, viel besser als windows“. Ich will ja auch irgendwann ein neues Notebook. Nur will ich keiner Religion beitreten, sondern einfach nur das bestmögliche für mich erhalten.
    —–

  2. Also, als einer, der eine Woche eher als Thomas das Macbook hatte, kann ich sagen: Es ist das Feeling. Wirklich. Du benutzt ein MacOS intuitiv anders als ein Windows. Auf einmal dragst und dropst Du, als sei es das Selbstverständlichste. Das geht auf Windows auch, klar. Nur klickt man dort ja eher, öffnet, sucht in Verzeichnissen usw.

    Es ist das OS. Man liebt es. Das Dashboard ist Sahne. Das W-Lan ist der Wahnsinn. Schon die Installation. Man schaltet das Teil an und es geht alles. Man liebt den Rechner von Anfang an. Die Installation von Programmen schon allein. Drag & Drop, fertig. Kein „Wohin hätten sies denn gern? Ach, auf E:? Prima, ich mülle Ihnen trotzdem noch mal eben C: voll.“ Nichts dergleichen. Ich hab mich sofort an Amiga zurück erinnert. Und an das Gute im Menschen. In den Menschen, die diese Computer herstellen.

    Ich habe meiner Familie verboten, „Notebook“ oder gar „Laptop“ zu dem Macbook zu sagen. Das hat es nicht verdient. Es ist ein Macbook. Und ich bin es jetzt auch.

  3. Also Dirk – Screenshots gehen unter Tiger doch soo einfach. Und über Widgets noch viel besser. Okay, die übrigen Tastenkürzel sind wirklich gewöhnungsbedürftig, vor allem wenn man seine Hotkeys aus Windows kennt.

    Und abschmieren? Nein, wirklich nicht. Läuft alles super. Mail nutze ich nicht. Aber Safari läuft reibungslos.

    Ich bin echt froh über die Entscheidung, ein Macbook gekauft zu haben. Hätte ich nur einfach ein Notebook gekauft, würde sicher was fehlen. Dann hätte ich einfach einen zweiten PC. Das wäre also nie das selbe gewesen.

  4. Daniel, ich denke, der Standarduser wird unter Windows Screenshots einfacher anfertigen können als unter Mac OS. Immerhin reicht dort die Druck-Taste, ggfls in Begleitung mit Alt. Unter Mac OS hingegen muss man sich zum einen Merken, welche zwei/drei Tasen von den vier Funktionstasten mit im Spiel sind und ob man den Ramsch auf den Desktop oder in die Zwischenablage haben möchte. Für Gewohnheitsmenschen kein Problem, für den Normaluser aber eine echte Hürde.

    Zum Abschmieren: ich hab davon in letzter Zeit auch von anderen Mac-Usern gehört und wir waren gemeinsam der Ansicht, dass es mit dem letzten Update und dem Webkit zusammenhängen muss 😉 Grundsätzlich empfand ich Windows immer als Absturzsicherer, während die Intel-Macs.. nunja.. nicht immer perfekt scheinen.

    Und ja: deine Entscheidung war natürlich klasse. Ich hänge auch sehr an meinem Obst (iMac + iBook) und kriege schon vom Anblick die Krätze, wenn ich rüber ins Windows-Fenster (Parallels Desktop) muss, um den ollen IE zu testen 😉

  5. Früher oder später kriegen wir Euch alle 🙂

    Im Ernst: Das was Daniel schreibt, trifft es schon ganz gut. Es ist das Feeling und wenn das passt, kann man schon mal von einem besseren System sprechen. Es kann nicht mehr oder weniger als andere Systeme, aber es kann es eleganter. Geschmeidiger.

  6. – Applikationen schmieren häufiger ab als unter Windows, vor allem, wenn sie auf Webkit basieren (Safari, Mail). Gerne auch mal grundlos im Hintergrund.
    – Photoshop unter Rosetta läuft lächerlich zäh wie Gummi.
    – Manche Tastenkürzel sind „gewöhnungsbedürftig“ und aus Usabilitysicht ein Hohn, etwa Apfel + Ctrl + Shift + 4, dann Space, dann Klick für einen Screenshot. Oder auch die Kombination „Für Web speichern“ in Photoshop (Apfel + Alt + Shift + S), die vermutlich kein normal konditionierter Mensch auf Anhieb einarmig ausführen kann.

    Aber an den anderen 23,6 Stunden des Tages freut man sich darüber, wie durchdacht und ausgereift das System und das gesamte Drumherum ist 🙂

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