James Kim

Für viele Stories auf digg sorgt derzeit der Name James Kim.
Und nachdem ich mich seit zwei Tagen frage, wer James Kim ist, habe ich heute meiner Neugier nachgegeben. Kim war Redakteur bei CNET, dort Senior Editor für den Bereich Audio und moderierte einen wöchentlichen Vlogcast über Gadgets. Er war bekannt, aber nun keine unbedingt bekannte Persönlichkeit. Für Aufsehen sorgte allerdings der Umstand seines Todes vor einigen Tagen: Kim, seine Frau und die gemeinsamen Kinder wurden seit Ende November vermisst. Sie waren von Oregon nach San Francisco unterwegs und in einer verschneiden Gegend liegen geblieben. Nach zwei Tagen machte sich der 1971 geborene Journalist auf um Hilfe zu holen. Und verschwand, am 6.Dezember – zwei Tage nachdem man seine Familie in ihrem Auto gefunden hatte – fand man sein Leiche erfroren im winterlichen Oregon.

Tragische Geschichte; mein Mitleid gilt der Familie.

Veröffentlicht am
Kategorisiert in Allgemein Verschlagwortet mit

Ein Kommentar

  1. Sachlich nicht völlig richtig:

    Nachdem James Kim, seine Frau und seine beiden
    Töchter bereits SIEBEN Tage fest gesteckt hatten
    und trotz intensiver Suchaktion nicht gefunden
    worden waren, machte er sich auf den Weg, um
    Hilfe zu finden. Zwei Tage später wurden Frau und
    Kinder entdeckt und gerettet, als der Vater wohl
    bereits tot war. Sein genauer Todeszeitpunkt
    konnte nicht ermittelt werden, aber fest steht,
    dass die restliche Familie insgesamt 9 Tage festsaß und mit minimalen Vorräten überlebt hat!

    Bei aller Tragik des Ereignisses muss man doch
    leider feststellen, dass es bei besserer Planung
    hätte vermieden werden können. Ich bin selbst
    diese Straße einmal bei sonnigem Wetter gefahren
    und fand sie da schon nicht ganz einfach. Aber
    bei Dunkelheit und Schneefall kann sie leicht
    zur tödlichen Falle werden, zumal sie durch völlige Einsamkeit verläuft.

    Was James Kim nicht wissen konnte, war dass es in
    1 Meile Entfernung eine (allerdings geschlossene) Lodge gab,in der reichlich Vorräte vorhanden waren.
    Leider ist er stattdessen über 10 Meilen einen
    äußerst beschwerlichen Weg gelaufen, der ihn in den Tod führte.
    —–

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.