Offline Handylinks

Mit dem Handy ellenlange URLs eingeben macht keinen Spaß. Wirklich nicht … Wer das schon einmal gemacht hat, weiß wovon ich rede. Um das zu vermeiden gibt es „Offline-Links“ für Handys. Kleine „Barcodes“, die man fotografiert und die einen dann schnell und unkompliziert zu einer URL oder einer Datei im Netz weiter leiten. Sehr cool für das mobile Internet und praktisch zu sehen zum Beispiel in der Welt Kompakt.
Die Welt Kompakt nutzt dafür QR-Codes. Nur frage ich mich jetzt – weil ich für eine mobile Seite mit langer URL plane -: Was ist eigentlich häufiger verbreitet? Denn leider „streiten“ vier Anbieter um die Code-Vorherrschaft.
Zum einen eben erwähnte QR-Codes. Die kommen aus Japan und sind dort der Knaller. Dann der Semacode, welcher aus Kanada kommt. Dann der ShotCode, der aus Cambridge kommt. Und zum Schluß die „BeeTags„, welche aus der Schweiz kommen und nicht nur am schicksten von allen aussehen, sondern wohl auch am kommerziellsten sind. Die werden u.a. von neu.de genutzt.

Aber welcher dieser Codes ist nun die bessere, weil verbreitetere Wahl? Und die andere Frage: Wird es überhaupt genutzt? Und überhaupt: Wenn ihr auf eine mobile Website zugreift, wie findet ihr diese? Google? URL merken? Ich habe letztens zum Beispiel die mobile Website von Qype gesucht und (unterwegs, auf dem Handy) nicht gefunden … Wie findet man die mobile Ausgabe einer Website, und helfen solche „Barcodes“ dabei wirklich? Fotografiert man die zum Beispiel auch vom Monitor?
Fragen über Fragen …

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6 Kommentare

  1. hi thomas,
    wie schön das du die 2d-barcodes entdeckt hast 🙂 .. ja der markt ist noch sehr jung und wird sich noch kräftig bewegen .. für mich und einige vereine geht der zug in deutschland in richtung standard, damit sich das in den nächsten jahren auch kommerziell nutzen lässt .. ob dabei der qr-code oder der data-matrix-code verwendet wird ist eigentlich egal, weil beide ein offener standard sind und die meisten reader beide können .. warten wirs ab .. weitere deiner fragen können wir dann ja noch telefonisch klären 🙂

    best aus karlsruhe – ingo
    —–

  2. Ich weiß zB. bloß, dass die meisten Nokia-Telefone, wenn sie solche Codes können, den QR-Code können. Ich habe jedenfalls schon welche im Rahmen eines Projektes benutzt, die es konnten. Aber ob das jetzt eine Regel ist, das weiß ich nicht. Allerdings ist Japan bei solchen Dingen ja eher „Boom-markt“ und deshalb gibt es vielleicht allgemein eine größere Unterstützung von QR-Code?

  3. Naja, gut. Beim mobilen Erfassen der QR-Codes ist die Angriffsfläche gering, wenn man nicht jeden QR-Code der irgendwo hängt fotografiert und nutzen will. Da ist der bewußte Umgang mit gefragt.

  4. Also wenn man eine mobile URL sucht lohnt es sich eigentlich immer, entweder /mobile an die URL anzuhängen, oder es eben mit „m.“ als Subdomain zu versuchen. Bei Qype.com geht übrigens beides 😉
    Ansonsten bleibt halt nur noch das Suchen mit Google Mobile.

    Was die Codes angeht, so hab ich den Eindruck dass QR hierzulande deutlich bekannter als die anderen ist, wenn man denn überhaupt schonmal davon gehört hat. Semapedia ist da vielleicht auch nicht ganz unschuldig dran. Ne lange URL könne man ja mit 2big.at etc abkürzen bevor man den QR Code macht.

    Ganz nett machen sich QR-Codes bestimmt auf Visitenkarten, geht das von der Größe her?

  5. Moe, klar lange URLs kann man mit diversen Services verkürzen, nur geht sowas nicht wenn die URL kommuniziert werden soll.

    Und ja, „mobile.domain“ oder „mobil.domain“ sollten zu den Standards gehören, wenn man eine „mobile“ Website anbietet. Evt. hatte ich mich bei Qype neulich vertippt, weil ich irgendwie nicht zu einem Ergebnis kam :o) Qype ist ja die ideale Anwendung für Unterwegs …

    QR-Codes auf der Visitenkarte gehen. Die Idee hatte ich auch schon inkl. Probedruck; die passen auch von der Druckqualität und Größe her durchaus. Ich hab die Idee dann allerdings wieder fallen lassen, weil der praktische Nutzen bei Freiberuflern imho sehr überschaubar bleibt. Bei großen Unternehmen oder Services wie Qype finde ich die Idee allerdings ziemlich cool.

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