Autolos

Ich bin ja bekennender Autofan. Zumindest wenn es um schöne Formen im Automobilbau geht gerate ich schnell ins schwärmen und kann mich Stundenlang über die Formen, Linien und Kanten von Autos auslassen. Fragt die Frau an meiner Seite, die kann ein Lied davon singen …
Vom technischen Aspekt eines Autos allerdings habe ich wenig Ahnung. Ich weiß wo der Motor ist, wo Benzin rein kommt und wenn ein Auto rasselt wie mein Vectra gerade weiß ich: Das ist ein Riss im Krümmer. Da hört es dann allerdings fast auch schon wieder auf … Ich weiß noch was Hybrid-Antriebe sind, was für moderne, umweltbewußte Ansätze es in der Automobilindustrie gibt und, dass diese meist nicht viel mehr als via PR ins rechte Licht gesetzte Ideen sind, die hier in Europa noch Jahre benötigen bevor sie vielleicht irgendwann mal auf der Straße landen …

Trotz dieser oberflächlichen Liebe zum Automobil und dem Besitz eines eigenen vierrädrigen Fortbewegungsmittels gab es auch eine Zeit in der ich ohne Automobil auskam. Zwischen 2000 und 2006 hatte ich kein Auto – und bin trotzdem mit Familie quer durch Deutschland gekommen.

Eben diesem Thema – dem Leben ohne (eigenes) Auto – widmen sich Florin Jaeger und fünf weitere Autoren aus dem deutschsprachigen Raum in einem neuen Weblog: Autolos.
Ein schöner Kontrast zu den vielen Auto-Weblogs, in denen Menschen wie ich sich schönen Autos hingeben und den Aspekt, dass wir auch ohne eigenes Auto auskommen können, vollkommen außer Acht lassen.

Viel Erfolg, Florin! Und viel Spaß weiterhin beim Leben ohne Auto – ich werde demnächst mal versuchen, das Automobil häufiger stehen zu lassen. Hat früher ja auch geklappt …

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3 Kommentare

  1. Danke für die Glückwünsche zum Start!
    Der Frühling steht vor der Tür und da gibt es hoffentlich genug Gelegenheiten, dein Auto auf dem Parkplatz bzw. in der Garage stehen zu lassen.
    —–

  2. Mutig Mutig! So ganz ohne kann ich mir gar nicht vorstellen. Vor allem wenn man vom Land kommt (wie meine wenigkeit). Die Busverbindungen sind um ehrlich zu sein Miserabel von daher das Auto stehn lassen geht gar nicht.
    Aber vor dir zieh ich meinen Hut…

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