Smartes Tagebuch – Grenzen zwischen Analog und Digital durchbrechen

Vor einigen Tagen habe ich ja geschrieben, dass ich angefangen habe, Tagebuch zu schreiben.
Nicht ausführlich, sondern eine kleine A6 große Seite in einem Moleskine Jahreskalender. Das ziehe ich erstaunlicher Weise tatsächlich einigermaßen durch.
Was ich jedoch vermisse: Die Möglichkeit dieses analoge Aufschreiben – und das ist für so ein paar Tagesnotizen wirklich viel besser analog zu erledigen, als am Rechner (fragt mich als digital veranlagten Menschen nicht, wieso) – mit digitalen Inhalten zu ergänzen.

Die Idee: Ein Kalender, der jeden Tag über einen QR Code mit einem Stück Online-Speicher ergänzt wird, auf den man dann Bilder etc. abladen kann. So kann man seine Instagram-Eindrücke mit dem analogen Buch verbinden. Hat das haptische Gefühl und die gesammelten digitalen Eindrücke.

Sehr nah, oder gar genau dahin, kommt das neue Evernote Smart Notebook.
Mit der Evernote App kann man die Seiten des analogen Moleskine Notebooks abfotografieren und in seinem Konto speichern. Evernote digitalisiert, taggt und managed das Zeug, kann es danach verknüpfen, durchsuchen und sortieren. Lässt man dann noch seine Bilder, Links und Dokumente in Evernote laufen ergibt sich genau ein solcher digital-analoger Datenhaufen. Was jetzt noch fehlt für meinen Wunsch: Dass man beim durchblättern des Notebooks dann via einem auf jeder Seite findbaren Code genau die digitalen Inhalte via App finden kann, die man dieser Seite zugeordnet hat.
Ich sehe ein, dass das bei einer großen Auflage von Print-Dingen schwierig wird; aber vlt. kann man mit den verschiedenen Tags etc. ja sowas selbst in Evernote abbilden.

Sollte ich das Tagebuchschreiben bis Ende des Monats durchhalten, werde ich mal sehen, ob ich mir nicht so ein Smart Notebook zulege und etwas experimentiere …

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