Reisetagebuch

Manchmal. Da erlebst Du Tage, von denen Du wochenlang erzählen magst. All die Eindrücke, die Düfte, Sichten, Gefühle. Und dann sitzt du vor einem (virtuellen) weißen Blatt Papier und kommst dir so dumm vor, weil du es nicht schaffst all das zurückliegend Erlebte in die großen Worte zu fassen, in die du es gern fassen würdest. Weil du weißt, dass sie dem Empfundenen nicht gerecht würden. Und weil du weisst, dass die Worte, die es täten, nur zu pathetisch, zu imposant und unglaubwürdig wirken würden.
Und dann gräbst du all das in dein Herz und deine Erinnerung ein. Und mit jeder Stunde verkleinert sich das Gefühl und irgendwann nach Tagen sitzt du noch immer vor einem weißen Blatt – dem fünften, sechsten oder siebten. Weil du alle anderen vollgeschrieben und wieder weggeworfen hast. Und dir kommen all die kleinen Details nicht mehr so recht in den Kopf. Dir fehlt hier ein Geruch, da ein Lächeln und dort ein Baum in der Erinnerung an einen Wald.
Manchmal. Ist das erlebte doch so vielfältig, dass Tausende Worte nicht ausreichen. Dutzende Fotos nicht beschreiben. Und stundenlanges Gerede nicht gerecht werden.
Und dann muss einfach einmal nur ein DANKE hinaus in die Welt gerufen werden. Eines, dass die Menschen hören werden, die es anzunehmen wissen. Die wissen, dass sie gemeint sind.
Danach kannst du weiter versuchen. Zu erzählen, zu schreiben, zu erläutern. Und weisst doch genau: du wirst ein halbes Buch über das Erlebte schreiben. Ausreichen wird es nie …

Ich war auf Reise mit dem BMW M6 – zwei Wochen Frankreich, zwei Wochen mit Kollegen die Freunde geworden sind. Zu lesen demnächst auf autokarma.de

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